Freising – die älteste Stadt Oberbayerns entdecken

Blick auf die Freisinger Altstadt

Freising ist ein Geheimtipp. Mit 1300 Jahren ist Freising nicht nur wesentlich älter als München, sondern auch eine der ältesten Städte zwischen Bozen und Regensburg.

Freising ist ein Geheimtipp. Mit 1300 Jahren ist Freising nicht nur wesentlich älter als München, sondern auch eine der ältesten Städte zwischen Bozen und Regensburg. Zwischen Domberg, verwinkelter Altstadt und grünen Isarauen lässt sich Geschichte hier wunderbar entspannt erleben – perfekt für einen Tagesausflug.

1300 Jahre Geschichte – von Frigisinga bis Freising

Erste Siedlungshinweise in der Region reichen sogar bis in die Jungsteinzeit zurück. Der ursprüngliche Name Freisings, „Frigisinga“, stammt vermutlich von dem keltischen Personennamen „Frigis“ ab.
Freising entwickelte sich zunächst von einer Herzogspfalz zur „Geistlichen Stadt“, wurde neben Regensburg, Passau und Salzburg zu einem der vier Bischofsitze im damaligen Bayern und stieg zum eigenständigen Fürstbistum auf. Erst im Zuge der Säkularisierung in den Jahren 1802/1803 wurde es in das bayerische Kurfürstentum eingegliedert und der Bischofssitz nach München verlegt. In dem Wappen Freisings befindet sich nach zahlreichen Veränderungen seit der endgültigen Festlegung 1819 der bekannte Bär aus der Korbinianslegende.

Sehenswürdigkeiten in Freising – unsere Highlights

Ob beeindruckende Sakralbauten, kunsthistorische Schätze oder charmante Plätze in der Altstadt – Freising überrascht mit einer bemerkenswerten Vielfalt. Diese Sehenswürdigkeiten sollten Sie bei einem Besuch nicht verpassen.

Dom St. Maria und St. Korbinian

Der zentral gelegene Freisinger Dom entstand im 12. Jahrhundert und weist unter anderem romanische und gotische Elemente auf. Kunsthistorisch von besonderer Bedeutung sind unter anderem die romanische Hallenkrypta und der Hochalter, den die Kopie eines Bildes des großen Malers Peter Paul Rubens schmückt. Das Original steht seit 1804 in der Alten Pinakothek in München.

Dommuseum Freising

Das Diözesanmuseum für Christliche Kunst des Erzbistums München und Freising ist eines der größten kirchlichen Museen der Welt. Die Sammlung repräsentiert die Zeit von der Romanik bis zum Rokoko. Zu bestaunen sind dort unter anderem Werke von Erasmus Grasser, Lucas Cranach und Johann Baptist Straub.

Mariensäule am Marienplatz

Die Mariensäule auf dem Freisinger Marienplatz wurde 1674 von Bischof Albrecht Sigismund gestiftet. Vorbild für die Freisinger Mariensäule ist vermutlich die Münchner Mariensäule, die 1637 als Dank zum überstandenen Einfall der Schweden 1632 und zur überwundenen Pest 1634 errichtet wurde.

Freising heute – lebendig, grün & genussvoll

Neben Geschichte punktet Freising mit Lebensqualität: Spaziergänge entlang der Isar, gemütliche Biergärten, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und eine junge Kulturszene sorgen für eine entspannte, fast dörfliche Atmosphäre – mit urbanem Flair.

Anreise: So kommen Sie nach Freising

Freising erreichen Sie bequem mit der S-Bahn Linie S1 in Richtung Freising / Flughafen.

Wichtig: In Neufahrn wird der Zug geteilt – bitte im vorderen Zugteil sitzen.

Die Fahrt vom Marienplatz dauert etwa 45 Minuten. Vom Bahnhof erreichen Sie Dom, Dommuseum und Mariensäule in etwa 10–15 Gehminuten (ca. 900 m).