Sandras Leidenschaft

Freunde des Gins aufgepasst: In der JOSEFA BAR & KAFFEE erwartet Sie eine umfangreiche und besonders erlesene Auswahl der Wacholder-Spirituose. Maßgeblich verantwortlich für die Gin-Karte zeichnet sich unsere Barfrau Sandra. In einem kurzen Interview haben wir sie dazu befragt.

Liebe Sandra, danke dass Du dir Zeit für unsere Fragen nimmst. Du hast die Gin-Karte für die JOSEFA BAR gestaltet, weil Du selbst ein so großer Gin-Fan bist. Woher kommt diese Leidenschaft?

In erster Linie, weil ich mir selbst gerne ab und an einen kleinen Gin-Tonic gönne. Außerdem fasziniert mich die Vielfalt des Gins. Egal ob fruchtig, blumig, würzig oder kräuterig – es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Gin-Sorten eigentlich genau?

Vielleicht fange ich mit der Gemeinsamkeit an: Gin ist nur Gin, wenn er aus Wacholder gebrannt wurde. Bei den restlichen Botanicals sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Häufig werden Zitrusfrüchte, Früchte, Blüten oder Kräuter und Gewürze miteinander kombiniert. Hieraus entsteht die charakteristische Note eines jeden Gins.

Welche Sorte ist Dein Favorit? Und warum?

Mein Liebling ist der Münchner Dry Gin „The Illusionist“, den ich gerne mit einem Tonic von Thomas Henry und einem Rosmarinzweig trinke. Die leichte Rosmarinnote passt gut zum blumigen Charakter der Muskatblüte. Man muss sagen, der „Illusionist“ macht seinem Namen alle Ehre, denn schon optisch hat er etwas Magisches. Schwer zu beschreiben – am besten man probiert ihn selbst mal aus. Warum nicht beim nächsten Besuch in der JOSEFA BAR? ;-)

Hast Du einen Zubereitungs-(Geheim)tipp für unsere Leser?

Gin wird eigentlich nur selten pur getrunken. Weshalb auch der Begleiter – meist ein Tonic – mit großer Sorgfalt ausgewählt sein will. Natürlich ist hier ebenso wie beim Gin die Qualität Auswahlkriterium Nr. 1; aber auch sehr gute Tonics unterscheiden sich untereinander mehr als man vielleicht denkt. Da gibt es leichte, blumige, fruchtige und so weiter. Bei der Mischung empfiehlt sich die Regel: „Gleiches zu Gleichem“ – das heißt, ein leichter Gin schmeckt am besten mit einem leichten Tonic, ein komplexer, pfiffiger oder würziger Gin würde ich mit einem herben Tonic mischen.

Bei der Drink-Deko orientiere ich mich immer an den enthaltenen Botanicals des Gins. Ein Gin mit Thymiannote lässt sich zum Beispiel gut mit einem Thymianzweig dekorieren.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Probieren und bis hoffentlich bald in der Josefa Bar. Cheers!

Unsere Gin-Beauftragte Sandra empfiehlt:

The Duke  
Thomas Henry, Orangenzeste
€ 12,00

Somm 16
Thomas Henry, Zitronenzeste
€ 15,50

Monkey 47
Fentimans, Orangenzeste
€ 15,00

Granit
Fever Tree, Limette
€ 14,50

Gin Sieben
Schweppes dry, Zitronenzeste
€ 13,00

Liebl Bavarian dry Gin
Fever Tree, Ingwer
€ 13,50

Ferdinand´s
Thomas Henry, Thymian
€ 13,00

Bavarka
Thomas Henry, Zitronenzeste
€ 13,50

Soul of Bavaria
Fever Tree, Minze, Zitronenzeste
€ 14,50

Madame Geneva Gin Rouge
Fever Tree, Zitronenzeste
€ 12,00

Illusionist
Thomas Henry, Rosmarin
€ 15,00

Niemand
Fentimans, Apfel
€ 17,50

Elephant
Thomas Henry, Apfel, Ingwer
€ 15,00

Elf58
Fever Tree, Grapefruitzeste
€ 15,50