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Eiszeit im Platzl


Bei Ihnen ist der Name Programm! Nirgendwo in München gibt es ausgefallenere Eiskreationen als beim Verrückten Eismacher. Wann hatten Sie das erste Mal die Idee für Ihr außergewöhnliches Konzept?

Ein verrücktes Eiscafé zu eröffnen ist mir lange nicht in den Sinn gekommen obwohl es eigentlich Schicksal ist. Eis ist für mich Lebensfreude und schon als Kind hab ich mein ganzes Taschengeld in Eis investiert. Und ich wollte immer einen Job, bei dem ich Menschen glücklich machen kann. Die Idee kam nach und nach und wurde immer konkreter während meines Tourismus Management Studiums. Meine Bachelorarbeit habe ich dann über mein jetziges Eiscafé geschrieben. Ich trage unheimlich gerne Zylinderhut und hab mir daher ein Konzept gesucht, bei dem ich jeden Tag meinen Hut aufsetzen darf. Schoko und Vanille find ich eher langweilig, daher hab ich gesagt: Ich will Eis wie im Märchen, einfach in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen anbieten.

Der „Verrückte Eismacher“ ist eine Anspielung auf den „Verrückten Hutmacher“ in Alice im Wunderland. Mochten Sie die Geschichte schon immer oder hat das Thema einfach gut zum Konzept gepasst?

Alice im Wunderland ist ein wundervolles Märchen, das ich aber lange nicht kannte. Darauf gebracht hat mich meine Freundin, die meinte ich sei genau wie der Hutmacher aus Alice im Wunderland. Denn ich habe bis dato fast täglich Zylinderhut getragen. Als ich den Zeichentrick-Film zum ersten Mal sah, wusste ich: Der verrückte Hutmacher könnte mein Bruder sein, ich werde der verrückte Eismacher :)

Woher rührt Ihre Leidenschaft für das Eismachen?

Mein ganzes Leben schon bin ich Eisliebhaber. Als Kind habe ich immer 7 Kugeln in der Waffel gegessen und immer etwas Neues probiert. Zu meiner Firmung hab ich sogar 14 Kugeln gegessen, das war ein Schmaus, nur leider ist dann meine Waffel durchweicht und ich musste eine neue holen :) Durch die Liebe bin ich dann nach Italien gekommen und hab dort einen großartigen Eismeister kennengelernt, der mich in das Eismacherwunderland eingewiesen hat.

Welche Ihrer „verrückten“ Kreationen schmeckt Ihnen persönlich am besten?

Am besten schmecken mir von den verrückten Sorten das Wiener-Schnitzel-Eis mit echtem Kalbsfleisch oder das Apfelmus-Pfannkuchen-Eis sowie das Champagner-Erdbeer-Eis. Aber auch mein Pizza-Eis mit Büffelmozzarella, das Walnuss-Rucola-Eis oder mein Guacamole-Eis finde ich sau lecker.

Wie kam die Zusammenarbeit und Ihre Kreation für das Platzl Hotel zustande? Welche Eis-Sorte ist dabei herausgekommen?

An einem lustigen Network-Abend an der Hochschule München hab ich Heiko Buchta, den Direktor des Platzl Hotels kennengelernt. Wir haben uns vor kurzem getroffen, dabei sind viele tolle Ideen für eine Zusammenarbeit entstanden. Das Ayinger-Bier-Eis wird erst der Anfang unserer Partnerschaft sein.

Auf welches „verrückte“ Eis dürfen sich Ihre Gäste in Zukunft noch freuen? Haben Sie noch ein paar Ideen im Hut?

Unter meinem Hut gibt es tausende verrückte Ideen :) Außerdem hab ich bei mir im Laden einen Wunscheiszylinder aufgestellt, wo meine Kunden Ihre Wünsche einwerfen können. Diese werde ich dann erfüllen. Es gab schon über 500 Eissorten bei uns und jeden Tag kommen Sorten hinzu.

Bildquellen: Der verrückte Eismacher - Copyright Kristina Assenova Photography

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