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Die Bayern feiern – 500 Jahre Reinheitsgebot


2016 feiert ganz Bayern ein halbes Jahrhundert Reinheitsgebot. Grundnahrungsmittel, Volksgetränk, kulturelles Gut. Wenn man Menschen auf der ganzen Welt fragt, was Sie mit Bayern verbinden, lautet die Antwort meist: „Beer“, „Cerveza“, „Pi jiu“, „Biiru“, „Peeva“ usw… Aber was macht den bayerischen Gerstensaft so besonders? Woher kommt sein großer Stellenwert? Heute möchten wir Ihnen ein wenig über das Reinheitsgebot erzählen.

500 Jahre Reinheitsgebot – die Geschichte dahinter

Das Reinheitsgebot hat seinen Ursprung in der sogenannten Bayerischen Landesverordnung, die im Jahr 1516 durch die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt erlassen wurde. Darin legten sie unter anderem die Preise und Inhaltsstoffe des bayerischen Bieres fest, weil sich die Klagen wegen schlechten Bieres häuften. Den Namen „Reinheitsgebot“ erhielt es erst viel später, im Jahr 1918. Bevor dieser jedoch relevant wurde, vergingen weitere vier Jahrzehnte: In den 1950ern dann, als immer mehr sogenanntes „Süßbier“ aus anderen Bundesländern in den Freistaat überschwappte, wurde auf Gesuch des Bayerischen Brauereibundes der Import von Bier, das nicht dem Reinheitsgebot entsprach, verboten. Kurz darauf wurde die Regelung auf ganz Deutschland ausgeweitet.

Was bedeutet das Reinheitsgebot heute?

Was die Inhaltsstoffe anbelangt, hat sich in den letzten 500 Jahren nicht allzu viel geändert. Einige Passagen wurden im Laufe der Zeit, auf Grund wachsender Erkenntnisse, angepasst. Ursprünglich lauteten die drei erlaubten Rohstoffe Gerste, Hopfen und Wasser. Weil sich Gerstenmalz allerdings besser zum Bierbrauen eignet, wurde Gerste bald damit ersetzt. Schließlich erlaubte man auch das Malz anderer Getreidesorten und so liest sich das Reinheitsgebot heute wie folgt: Hopfen, Malz, Hefe, Wasser. Zur Info: Hefe war in der damaligen Zeit nicht bekannt, weshalb es in der ursprünglichen Aufzählung fehlt.

So feiern wir im Wirtshaus Ayingers

Dank des Reinheitsgebots können wir uns heute auf die beständige Qualität der Biere, die in Deutschland verkauft werden, verlassen. Wo Bier drauf steht, ist auch Bier drin. Das ist ein Grund zu feiern und das tun wir natürlich auch im Wirtshaus Ayingers. Freuen Sie sich zwischen dem 18. und 31. Juli auf unser Jubiläumsmenü mit kulinarischen Kreationen rund um das flüssige Gold, wie zum Beispiel Weißbiercremesuppe, Kartoffel-Bock-Gratin oder „Bieramisu“. Bayerische Genießerherzen schlagen auch garantiert bereits beim Anblick unseres 500 Jahre Brettls inklusive Bierverkostung höher: Obatzda, Griebenschmalz, Bierkas und viele weitere Delikatessen werden zusammen mit herrlichen Bierspezialitäten aus der Ayinger Privatbrauerei serviert. An Guadn!

 

Bildquelle: Pixabay Unsplash

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