Das BMW Erlebnis Package im Platzl Hotel München

Die BMW Welt München ist nicht nur wegen ihrer spektakulären Architektur eine der bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten Bayerns. Neben der Idee, einen Begegnungsort zwischen Produkt und Kunden zu schaffen, wurde außerdem ein Museum angeschlossen, das Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen sowie die Highlights aus über 90 Jahren Automobilgeschichte des bayerischen Premium-Herstellers zeigt.

Die markante BMW Welt, die 2008 vom Royal Institute of British Architects als Bauwerk höchster architektonischer Qualität ausgezeichnet wurde, das BMW Museum, mit einer Ausstellungsfläche von 5.000m² sowie die BMW Firmenzentrale im vierzylindrigen Gebäude, welche eines der sehenswürdigsten Beispiele moderner Architektur in München ist, faszinieret jährlich ca. 3 Mio. Besucher und ist somit führend unter den meist besuchten Attraktionen Bayerns.

Mit dem Platzl Hotel BMW Erlebnis Package können Sie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der BMW Welt hautnah erleben. Sie werden exklusiv vom Hotel mit einer BMW Limousine der aktuellsten Baureihe abgeholt und zum Museum gefahren. Dort angekommen, erhalten Sie eine Führung und können im Anschluss daran die über 120 Exponate in der BMW Welt entdecken. Nach spannenden und interessanten fünf Stunden werden Sie von ihrem Fahrer wieder abgeholt und zurück zum Platzl Hotel gebracht.

Entspannen Sie sich von einem ereignisreichen Tag in unserem Wellnessbereich „Maurischer Kiosk“ mit Sauna, Dampfbad und Fitnessbereich. Verbringen Sie zwei erholsame Nächte in einem unserer komfortablen 4-Sterne-Superior Zimmer und genießen Sie am nächsten Morgen unser reichhaltiges, bayerisches Frühstücksbuffet.

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Die Jesuitenkirche St. Michael

Die Jesuitenkirche St. Michael wurde als Kollegskirche des damaligen Jesuitenkollegs gegründet. Sie ist eine der ersten Renaissancekirchen nördlich der Alpen und gilt als richtungsweisend für den barocken Kirchenbau in Süddeutschland. Doch nicht nur die architektonischen Besonderheiten, sondern insbesondere der geschichtliche Hintergrund der Kirche zeigt bis in die Gegenwart hinein die Bedeutung des katholischen Glaubens und seiner Lehre.

Bildquelle: flickr (digital cat)

Die Geschichte der Jesuitenkirche St. Michael

Im Jahre 1556 vereinbarte Herzog Albrecht V. mit dem Jesuitenorden, der 1540 gegründet wurde, die Schaffung einer höheren Schule in München. Sein Sohn Wilhelm V. ließ daraufhin zwischen 1583 – 1597 die Kirche und das Kolleg St. Michael in der Neuhauser Straße erbauen. Schule und Kirche wurden bis 1773 von den Jesuiten geleitet, anschließend wurde St. Michael zur Hofkirche.

Seit 1921 waltet wieder der Jesuitenorden in St. Michael. Während des 2. Weltkriegs wurde die Kirche durch Bomben schwer beschädigt. Daraufhin wurde sie 1944 wieder aufgebaut und renoviert.

St. Michael war des Weiteren das geistliche Zentrum der Gegenreformation in Bayern und auch heute noch, wie schon zu Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs vor über 400 Jahren, soll die Kirche im Geiste Jesu Christi Hilfe für die Orientierung der Lebensgestaltung der Menschen und ihr Zusammenleben geben. Durch Predigten, Exerzitien, Vorträge und das tägliche Angebot für Beichte sowie Gespräche will der Jesuitenorden Verständnis und Hilfe anbieten. Dabei richtet er sich vorwiegend auch an kirchenfremde Menschen.

Gestaltung und Hintergrund von St. Michael

Der Innenraum der Kirche wird von einer mächtigen Gewölbetonne überdacht, welches das größte freitragende Tonnengewölbe nördlich der Alpen und das Zweitgrößte der Welt ist.

An der Fassaden-Innenwand ist Jesus als Kind zu sehen. Der langgezogene Raum hin zum Altar soll den Lebensweg Christi darstellen. Auf seinem Weg wird er begleitet von Engeln, die Werkzeuge seines Leidens in den Händen halten.

Bildquelle: flickr (digital cat)

Der Chor über der Gruft signalisiert den Raum der Auferstehung. Der zentrale Blickpunkt der Kirche ist der Hochaltar. An seiner Spitze ist Jesus zu sehen. Dies soll den Gläubigen zeigen, dass er am Ende der Zeit wiederkommen wird und als „Heiland“ über die Stadt allen Menschen Segen bringt.

St. Michael besitzt außerdem eine Fürstengruft, da die Kirche von Anfang an als Grablage für das Haus der Wittelsbacher gedacht war. Neben der Theatinerkirche und dem Frauendom ist St. Michael somit eine der wichtigsten Gräber des bayerischen Herrscherhauses. Wilhelm V. und sein Sohn Kurfürst Maximilian I. wurden beide auf eigenen Wunsch in der Gruft von St. Michael bestattet. König Ludwig II. ist der wohl bekannteste Herrscher, der in St. Michael beigesetzt wurde, ebenso wie sein Bruder König Otto.

Die Fassade

Herzog Wilhelm V. wollte mit der Fassade des Kollegs, der Kirche und dem Platz davor einen städtebaulichen Akzent an seine Residenzstadt geben. Bildung war Wilhelm V. genauso wichtig wie das Rathaus und der Markt.

Gleichsam bilden 15 Statuen von Herrschern, die sich um das Wohl der Bürger in der Stadt gekümmert haben, das Gefolge des heiligen Erzengels Michael, der als Patron der Kirche und des Kollegs steht. Dieser soll im Namen Gottes Boshaftigkeit in Schach halten und das Gute im Menschen fördern. Seine Bronzestatue bewacht den Eingang der Kirche und zeigt ihn in der Szene, als er über Satan siegte (H. Gerhard, 1588).

Bildquelle: flickr (mmechtley)

Seit 2009 wird die Kirche in der Neuhauser Straße restauriert. Unter anderem bekommt die Außenfassade einen neuen Anstrich. So erstrahlen die Figuren nun wieder in hellem Weiß. Im April sollen die Baugerüste endgültig entfernt werden und die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sein. 2007 sind Putz und Steinbrocken von der Fassade abgebrochen und auf die Straße gefallen, was den Anstoß zu einer umfassenden Restaurierung gab. Am 5. Mai 2013 wird die neue Fassade mit einem Festgottesdienst gefeiert werden.

Vom Platzl Hotel München aus erreichen Sie die Jesuitenkirche St. Michael in ca. 10 Gehminuten. Die Kirche hat Montag von 10.00 – 19.00 Uhr, Dienstag bis Donnerstag  von 08.00 – 19.00 Uhr, Freitag von 10.00 – 19.00 Uhr, Samstag von 08.00 – 19.00 Uhr und Sonntag von 07.00 – 22.15 Uhr geöffnet. Neben Liturgien, die jeden Sonntag statt finden, veranstaltet die Jesuitenkirche außerdem jeden Monat „Michaelkonzerte“. Ein Besuch lohnt sich und der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu den Terminen und Inhalten erhalten Sie unter www.st-michael-muenchen.de

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Weingenuss im Restaurant Pfistermühle

Mitten in der Münchener Altstadt bietet Ihnen das Restaurant Pfistermühle im liebevoll restaurierten Gewölbe der herzoglichen Mühle von 1573 neben einer gehobenen bayerischen Küche auch eine erlesene fränkische und internationale Auswahl an Weinen.

Bereits Johann Wolfgang von Goethe sagte, dass das Leben zu kurz sei, um schlechten Wein zu trinken. Die Pfistermühle ist der ideale Ort für alle die, die auf der Suche nach einem besonders guten Tropfen sind. Die gut sortierte Weinkarte beinhaltet zahlreiche Weine aus Deutschland, Frankreich, Südafrika und vielen anderen Ländern passend für jeden Geschmack und in verschiedenen Preiskategorien.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen nun zwei erstklassige Weine gesondert vorstellen:

Zum einen ist zunächst der Château Margaux (2004) zu nennen. Der seidig raffinierte Bordeaux vom Weingut Château Margaux im Gebiet Médoc bei Bordeaux überzeugt durch seine Finesse, seine klassische Eleganz und seine hervorragende Fruchtintensität. Dieses Weingut ist dafür bekannt, einen der berühmtesten Weine der Welt herzustellen und trägt seit 1855 den Titel Premier Grand Cru, eines „Ersten Großen Gewächses“, den es sich mit nur vier weiteren Châteaux teilt. In der Pfistermühle ist eine 0,75 l Flasche des Château Margaux von 2004 bereits für 495,00 € erhältlich.

Zum anderen möchten wir Ihnen den Château Lynch Bages (1989)von dem gleichnamigen Weingut in der Appellation Pauillac bei Bordeaux empfehlen. Der Lynch Bages aus dem Jahr 1989 wurde von dem berühmten amerikanischen Weinkritiker Robert Parker mit 95 von 100 Punkten bewertet und erhielt damit die Auszeichnung „hervorragend“. Dieser Wein begeistert durch seine hochkonzentrierten Fruchtaromen sowie durch seinen mächtigen, kraftvollen und vollmundigen Geschmack, womit es ihm gelingt ein enormes Potenzial zu erzeugen. Der Preis für eine 0,75 l Flasche dieses edlen Tropfen beträgt 520,00 €.

Bildquelle: flickr (MeganMallen)

Überzeugen Sie sich selbst von unserem vielfältigen Weinangebot bei einem Mittag- oder Abendessen im Restaurant Pfistermühle.

 

 

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Veranstaltungshighlights der ersten Jahreshälfte 2013 in München

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, schon stehen zahlreiche Veranstaltungshighlights in München vor der Tür. Ob Feste, Kunst und Kultur, Sport oder Konzerte, es ist  für jeden etwas dabei.  Aufgrund der zentralen Lage in der Münchener Altstadt bietet das Platzl Hotel München den idealen Ausgangspunkt für Ihre Tages- und Abendgestaltung. Auf welche Ausstellungen und Veranstaltungen Sie sich im ersten Halbjahr freuen können, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Teilen Sie uns mit, wenn Sie zusätzliche Tipps oder Highlights haben sollten, die hier auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Wir freuen uns schon auf Ihre Kommentare.

Konzerte & Shows

Das weltbekannte Musical Cats, der traditionelle Circus Krone mit seinem Winterprogramm und Konzerte von internationalen Stars – die Veranstaltungshighlights im ersten Halbjahr 2013:

  • Cats – das Musical (19.01. – 24.02. im eigenen Theaterzelt an der Westendstraße)

Eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten ist zu Gast in München und erzählt die Geschichte über das alljährliche Treffen einer bunten Katzengemeinschaft auf einem alten Londoner Hinterhof.

  • Circus Krone Winterprogramm (bis 07.04.)

Der größte Zirkus Europas begeistert auch in diesem Jahr mit einem neuen Winterprogramm. Das Highlight der Show ist die koreanische Artistengruppe Pjöngyang, die in schwindliger Höhe ihre Kunststücke vollziehen. Lesen Sie mehr im Blogbeitrag zum Circus Krone.

  • Holiday on Ice (31.01. – 10.02. Olympiahalle)

Mit der neuen Show „Speed“ bricht „Holiday on Ice“ alle Geschwindigkeitsrekorde. Jede Menge Action, Akrobatik und sagenhafte Tanzeinlagen halten das Publikum in Atem.

  • Ronan Keating (15.02. Olympiahalle)

Der irische Sänger macht bei seiner Deutschland-Tour Halt in München und präsentiert sein kürzlich erschienenes Album „Fires“.


Bildquelle: flickr (Eva Rinaldi Celebrity and Live Music Photographer)

  • Eros Ramazzotti (05.04. Olympiahalle)

Mit seinem neuen Album „NOI“  geht der italienische Popstar auf große Europatour.

  • Bon Jovi (18.05. Olympiastadion)

Für alle Fans von Bon Jovi wird es ein gutes Jahr 2013. Mit ihrer Tour “Because We Can – The Tour” starten die Rockgiganten erneut durch.

  • Bruce Springsteen (26.05. Olympiastadion)

Der 20-fache Grammy-Gewinner und Oscar-Preisträger geht mit der „E Street  Band“ auf Tour, wobei er die Vergangenheit sowie Gegenwart der Rockmusik gleichermaßen symbolisiert.

  • Depeche Mode (01.06. Olympiastadion)

Die britischen Popgiganten sind zurück und erobern auf ihrer Welttournee erneut die Herzen der Fans.

  • Xavier Naidoo (23.06. Königsplatz)

Er gilt als einer der populärsten und nachhaltigsten Interpreten im deutschsprachigen Raum. Lassen Sie sich auf seinem Open-Air-Konzert am Königsplatz von seinen tiefgründingen Texten begeistern.

Kunst & Kultur

In München sind Kultur und Tradition ein fester Bestandteil des Alltags. Auch in diesem Jahr warten interessante Ausstellungen und die erfolgreiche Oper Carmen auf Sie:

  • Carmen (29.01. – 06.02. Bayerische Staatsoper)

Nach anfänglicher Ablehnung des Publikums wurde die Oper „Carmen“ von Georges Bizet zu einem der größten Erfolge in der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erleben konnte.

  • Karl Friedrich Schinkel Ausstellung (1.2. – 12.5.Hypo Kunsthalle)

Zum ersten Mal werden in München über 300 Objekte des preußischen Universalgenies ausgestellt, die einen umfangreichen Einblick in das Leben und die Werke eines der wichtigsten Wegbereiter des Klassizismus geben.

  • Open End – Sammlung Goetz (bis 07.04. Haus der Kunst)

„Open End“ ist die vierte Präsentation von Werken aus der Sammlung von Ingvild Goetz. Diese Sammlung, mit mehr als 500 Werken, ist die bedeutendste ihrer Art in Europa.

  • Hiroshi Sugimoto Revolution (bis 10.02. Museum Brandhorst)

Er gilt als bekanntester Fotokünstler unserer Zeit und will mit seinen Fotografien die Menschen dazu bewegen, in die Vergangenheit zurückzugehen und sich zu erinnern, woher sie kommen und wie sie entstanden sind.

Feste & Events

Von der Mai-Dult bis zu den Opernfestspielen. München bietet ein abwechslungsreiches Programm an Festen und Events:

  • Tanz der Marktfrauen (12.02. Viktualienmarkt)

Der Höhepunkt des Münchner Straßenfaschings findet alljährlich am Faschingsdienstag um 11 Uhr auf dem Viktualienmarkt  statt.

  • Starkbierfest (27.02. Nockherberg)

Am Ende der Faschingszeit beginnt in Bayern die Starkbierzeit, die wie die Oktoberfestzeit ein fester Bestandteil des Münchner Jahresablaufes ist. Das Starkbierfest am Nockherberg ist legendär und weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt.

  • Mai-Dult (27.04. – 05.05. Mariahilfplatz)

Auf etwa 22.000 Quadratmetern laden rund 300 Marktkaufleute und Schausteller neun Tage lang zum Shoppen, Amüsieren und Schauen ein. Erfahren Sie mehr im Blogbeitrag zur Mai-Dult.

Bildquelle: flickr (JasonParis)

  • Stadtgründungsfest (15.06. – 16.06. Marienplatz)

Die Stadt München feiert mit etwa 450.000 Besuchern ihren 855. Geburtstag mit Tanz, Trachten und Unterhaltungsmusik auf dem Marienplatz.

  • Filmfest München (28.06. – 06.07.)

Das Filmfest München ist das zweitgrößte Filmfestival in Deutschland auf dem Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und Fernsehfilme in internationaler, europäischer oder deutscher Erstaufführung präsentiert werden.

  • Klassik Open-Air am Odeonsplatz (06.07. – 07.07.)

Im Juli dieses Jahres verwandelt sich der Odeonsplatz wieder zu einem besonderen Freiluft-Konzertsaal. Beim Klassik-Highlight des Jahres musizieren die Münchner Philharmoniker und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks  sowie die Solisten Rolando Villazón, Thomas Hampson und Martin Grubinger.

  • Opernfestspiele (27.06. – 31.07.)

Bei 30 Opernaufführungen in der Bayerischen Staatsoper erleben Sie ein abwechslungsreiches wie hochkarätiges Programm. Die Festspiele stehen in diesem Jahr im Zeichen der Komponisten Richard Wagner und Guiseppe Verdi.

Sport

Schon seit Jahrhunderten begeistert Sport die Menschheit. In München ist es vor allem der Fußball, der mit seinen beiden Bundesliga Vereinen immer wieder für neue Highlights sorgt.

Champions-League und Bundesliga-Spiele

Die Bayern sind bereits Herbstmeister geworden. Nun geht der packende Kampf um die Meisterschale in die zweite Runde und es steht die große Frage im Raum, ob noch ein Verein den deutschen Rekordmeister einholen kann?

Auch in der Champions League bleibt es spannend. Drei deutsche Teams starten als Gruppenerster in das Achtelfinale, das gab es in der der Geschichte der Königsklasse noch nie.  Gerade die Bayern sind nach dem verlorenen Finale in der letzten Saison hochmotiviert in diesem Jahr den begehrten Pokal in der Hand zu halten. Lassen auch Sie sich bei einem Fußballspiel in der Münchner Allianz Arena von der Euphorie mitreißen.Da die Karten sehr gefragt sind, sollten sich jedoch frühzeitig über Angebote informieren.

Bildquelle: flickr (digital cat)

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Das Diözesanmuseum in Freising

Das Diözesanmuseum ist das Dombergmuseum  der Erzdiözese München und Freising. Es  befindet sich auf dem traditionsreichen Domberg in unmittelbarer Nähe zum Mariendom in Freising. Insgesamt verfügt das Museum über ca. 16.000 Werke aus den letzten 2000 Jahren künstlerischen, christlichen Wirkens. Es ist somit eines der größten kirchlichen Museen weltweit neben dem Vatikan und empfängt ca. 30.000 Besucher jährlich. Seit dem 1. Januar 2012 ist der Theologe und Volkskundler Christoph Kürzeder Direktor des Museums.

Bildquelle: flickr (Allie_Caulfield)

Geschichte

Das Museum wurde von Erzbischof von München und Freising Julius Kardinal Döpfner gegründet und im Jahr 1974 im spätklassizistischen Gebäude, das von Matthias Berger erbaut wurde, eröffnet. Es sollte für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und unter der Leitung der Erzdiözese geführt werden.

Die Eröffnung fand im Westen des Dombergs auf dem Gelände des früheren Kollegialstifts St. Andreas statt. Den Grundstock der Museumssammlung bilden die von Joachim Sighart 1857 und Heinrich Gotthard 1864 gestifteten Sammlungen, die in den darauffolgenden Jahrzehnten erweitert wurden.

Die Sammlung

Auf einer Ausstellungsfläche von 4.800 m² können die Besucher unter anderem eine Fülle hochranginger mittelalterlicher Werke, Weihnachtskrippen aus Bayern, Böhmen, Tirol sowie die königliche Krippe aus Neapel und Szenen der ehemaligen Domkrippe besichtigen. Darüber hinaus werden der Freisinger Domschatz und das Ikonenkabinett im Erdgeschoss ausgestellt. Werke der Moderne, jährliche Sonderausstellungen und Objekte historisch bedeutsamer Künstler wie Erasmus Grasser, Jan Polack, Lucas Cranach und Hans Leinberger sowie Werke moderner Künstler wie Alexej von Jawlensky oder Rupprecht Geiger runden das vielseitige Spektrum des Museums ab.

Bildquelle: Diözesanmuseum Freising/ Thomas Dashuber

Außerdem zeigt die Sammlung einen chronologischen Rundgang verteilt auf drei Etagen, der von der Romanik bis zum Rokoko, Gemälde und Skulpturen aus spätgotischen Flügelaltären, Glasmalereien, Reliquiengefäße sowie  Medaillen, Münzen und Paramente aufweist.  Große Aufmerksamkeit widmet das Museum auch dem Wandel aus dem 19. Jahrhundert hinein in die Moderne. Die vertretenen Künstler wie Fritz von Uhde, Gebhard Fugel und Karl Caspar lassen die Besucher die enge Verbindung von Kunst und Kirche neu entdecken. Des Weiteren verfügt es über eine große Ausstellung mit religiöser Volkskunst, die vor allem die bayerische Frömmigkeit durch Votivgaben, Rosenkränze, Andachtsgraphiken, Klosterarbeiten und einzigartige Bibelfliesen widerspiegelt.

Die aktuelle Sonderausstellung „Seelenkind“ wurde aufgrund hoher Nachfrage bis zum 03. März 2013 verlängert. Sie zeigt die innige Beziehung einer Nonne zum Jesuskind, von der Aufnahme als Novizin bis hin zu den täglichen Bräuchen der Jesuskindverehrung und widmet sich somit der Inszenierung des neu geboren Christus in den bayerischen Frauenklöstern. Zu sehen sind zahlreiche Christkindl sowie Gemälde und Klosterfrauenarbeiten.

Bildquelle: Diözesanmuseum Freising/ Thomas Dashuber

Anreise und Öffnungszeiten

Vom Platzl Hotel München aus erreichen Sie den Freisinger Dom mit der S-Bahn S1 vom Marienplatz in Richtung Freising (Endstation) in 40 Minuten. Von dort sind es ca. 15 Gehminuten bis zum Domberg.

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, gelangen Sie am besten über die Autobahn in Richtung München-Deggendorf, Ausfahrt Freising nach ca. 40 Minuten Fahrzeit zum Domberg.

Das Museum hat Dienstag bis Sonntag von 10 – 17 Uhr geöffnet und kostet für Erwachsene 6 € Eintritt. Montags ist das Museum geschlossen.

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