München feiert Geburtstag!

Seit 1982 feiern die Münchner nun alljährlich die Entstehung ihrer Stadt, der Weltstadt mit Herz. Das Fest erinnert an die Geburtsstunde im Jahr 1158, die mit dem Augsburger Vergleich von Kaiser Friedrich Barbarossa am 14. Juni urkundlich erstmalig belegt ist.

Am 14. und 15. Juni können die Besucher also auch dieses Jahr wieder vom Odeonsplatz über den Marienplatz bis hin zum Rindermarkt ein umfangreiches Programm aus Musik, Tanz, handwerklichen Darbietungen und kulinarischen Köstlichkeiten bestaunen. Um die Gastfreundschaft und die Toleranz der Münchner widerzuspiegeln, vereinen die zweitägigen Feierlichkeiten bayerisches Brauchtum, internationale Folklore, Rock und Pop, Klassik und Tanz, Kabarett und Kleinkunst. Der Rindermarkt wird beispielsweise an diesen Tagen zur „Grünen Insel“ mit irischer Folk-Musik, altbayerisches Brauchtum kann auf dem Trachtenmarkt in der Rosenstraße bestaunt werden und im Handwerkerdorf am Odeonsplatz finden in Schauwerkstätten laufend Vorführungen der Münchner Innungen statt. Sogar die „Kleinen“ werden mit eigenen Veranstaltungen im Alten Hof in Feierlaune versetzt und können sich auf jede Menge Spiel und Spaß freuen.
Immer wieder begeistern außerdem auch spontane Walking Acts und Straßenmusiker die Zuschauer und sorgen für die ein oder andere Überraschung.
Um die typischen bayerischen Spezialitäten kümmern sich die ansässigen Wirte. Sie kredenzen allerlei traditionelle Schmankerl und internationale Köstlichkeiten für ihre Gäste, welche bei einer Verschnaufpause im Biergarten auf dem Marienplatz genossen werden können.
Feiern also auch Sie am 14. und 15 Juni 2014 mit und erleben Sie die Weltstadt mit Herz in bester Feierlaune…

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Das Platzl Hotel München – Die Geschichte eines Traditionshotels im Herzen der Münchner Altstadt

Das Platzl Hotel in der zentralen Altstadt von München ist ein traditionsreiches 4-Sterne-Superior Hotel mit einer bewegten Geschichte. Um Ihnen, den vielen langjährigen Gästen und Freuden des Hauses, einmal einen Einblick in die frühen Jahre des Hotels in München geben zu können, erzählen wir Ihnen von der Geschichte der Entstehung und den wichtigsten Meilensteinen des Traditionshauses.
Die Geschichte des Platzl Hotel München lässt sich in zwei bedeutende Teilstücke gliedern.
Bereits am 9. Juli 1956 wurde das „alte“ Platzl Hotel mit etwa 200 Betten in 130 Zimmern eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt befand es sich noch in den oberen Geschossen der damaligen Platzl-Bühne (des heutigen Hardrock Cafe München). Betreiber des ersten Platzl’s waren zunächst Carl und Hilde Groß, welche seit dem Frühjahr 1953 bereits Pächter der nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebauten Platzl-Bühne waren. Am 1.April 1973 beendeten die Wirtsleute Groß nach 22 Jahren Ihre erfolgreiche Laufbahn im Platzl und übergaben das Hotel und das Lokal an die Brauerei Aying, die beides von nun an in eigener Regie betrieben. Geschäftsführer des Platzl Hotel München wurde Peter Inselkammer, einer der Söhne des Ehepaars Franz und Maria Kreszenz Inselkammer.

Die Grundstein für das „neue“ Platzl Hotel – an seinem heutigen Standort an der Sparkassenstraße 10- wurde gewissermaßen durch die Olympischen Spiele 1972 in München gelegt.
An diesem Standort stand einst der imposante Bau der Pfistermühle, die jedoch leider durch die Bombardierung Münchens im 2.Weltkrieg erheblichen Schaden an der Bausubstanz erleiden musste.
Trotz dem Versuch der Erhaltung des Gebäudes durch ein Notdach und der weiteren Nutzung der noch funktionsfähigen Steinbacköfen durch die Hofpfisterei, verwahrloste das Grundstück nach dem Auszug der Hofpfisterei im Jahr 1964 zunehmend. Um für die Olympischen Spiele wieder ein wunderschönes und einheitliches Stadtbild zu schaffen und einen positiven Eindruck in aller Welt zu hinterlassen, entschied die Stadt München sich für den Abriss vieler alter Kriegsruinen. Der zerstörte Teil der Pfistermühle sowie der Turm des alten Hofbrunnenhauses wurden im Zuge dessen in einen Parkplatz umgewandelt. Bereits zu dieser Zeit beauftragte Franz Inselkammer einen Bebauungsplan für ein Hotel auf diesem Areal, welcher im Jahr 1971 genehmigt, jedoch zunächst nicht umgesetzt wurde. Dieser Plan sah vor, noch vorhandene Gebäudereste der alten Pfistermühle und einen modernen kubistischen Block mit Dachterassengeschoß und Flachdach zu integrieren.
Peter Inselkammer, der Sohn des Ehepaares Inselkammer, griff die Idee des Neubaus seines Vaters im Jahre 1978 wieder auf, verwarf aber dabei den bereits genehmigten Bebauungsplan und erstellte ein völlig neues Konzept. Das neue Gebäude sollte sich dabei besser in die bestehende Architektur der Altstadt und das Stadtbild Münchens einfügen.
Das neue Konzept sah vor die historischen Räume der denkmalgeschützten Pfistermühle zu erweitern und auch die traditionsreiche Platzl-Bühne (deren Fassade ebenfalls unter Ensembleschutz stand) zu erhalten. Die Hotelzimmer der oberen Stockwerke sollten hingegen saniert werden. Dieser Entwurf wurde am 6. August 1986 genehmigt. So konnte an der historischen Stelle des früheren Bockbierkellers ein neues Hotel entstehen. Am 16. November schloss das „alte“ Platzl Hotel und bereits einen Tag später wurde mit den ersten Abrissmaßnahmen begonnen. Die Grundsteinlegung erfolgte im April 1987. Am 20.Juli 1988 – nach nur 20 Monaten Bauzeit – konnten die ersten Gäste in dem neuen 4-Sterne-Hotel übernachten. Der damalige Finanzminister und spätere bayerische Ministerpräsident, Dr. Max Streibl eröffnete das neue Hotel offiziell am 12.September.

Heute umfasst das Platzl Hotel München 167 Zimmer im gehobenen bayerischen Stil, die im Jahr 2006 aufwendig renoviert wurden. Darin enthalten sind eine Junior Suite und eine „Bayerische Suite“. Außerdem bietet das Hotel sechs Veranstaltungsräume, das Restaurant Pfistermühle in denkmalgeschützten Gewölben aus dem 16. Jahrhundert, das bayerische Wirtshaus „Ayingers“ sowie die Platzl Bar. In der fünften Etage des Gebäudes befindet sich ein Erholungsbereich („Maurischer Kiosk“) mit Fitnessraum, Nassbereich (Sauna, Aroma-Dampfbad, Fußbad und Erlebnisduschen) und Ruhebereich, der dem von König Ludwig II im Jahr 1876 erworbenen Maurischen Kiosk der Pariser Weltausstellung nachempfunden ist. Das Hotel befindet sich seit 1957 im Besitz der Familie Inselkammer. Als geschäftsführender Gesellschafter agiert heute Peter F. J. Inselkammer, der Sohn von Peter Inselkammer. Seit 2013 kann auch Heiko Buchta, als neuer Hoteldirektor zur „Platz’l Familie“ gezählt werden.
Eine ausführliche Betrachtung der bewegten Geschichte rund um das Münchner Platzl können Sie in Cornelia Oelwein’s Buch „Das Münchner Platzl – Lebensfreude im Quadrat. Die Geschichte eines traditionsreichen Münchner Quartiers“ nachlesen. Das Buch ist beim Knürr Verlag im Jahr 2003 erschienen.

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Der Verrückte Eismacher – ein besonderer Genuss

Jeder kennt die zahlreichen Biergärten die den Münchner Sommer einmalig machen, doch bietet Ihnen die warme Saison in München noch viele weitere Highlights. So zum Beispiel eine auf der Zunge zergehende Erfrischung die an heißen Tagen natürlich häufig ein leckeres Eis verschafft.

Die wohl ausgefallensten Eiskreationen Münchens gibt es dabei bei „Dem Verrückten Eismacher“ in der Amalienstraße. Dieser macht seinem Namen alle Ehre und versorgt mutige Kunden mit exotischen, kuriosen und erstklassigen Schöpfungen. Wer hier ein Spaghetti-Eis isst, der schmeckt auch die Tomaten, das Basilikum und das Fleisch der Bolognese. Champagner-Eis entspringt der Glace-Küche des Eismachers genauso wie Schweinebraten- oder Leberwursteis und wer den Biergarten nur widerwillig verlassen hat, darf sich beim „Verrückten Eismacher“ auch auf Bier-Eis freuen. Jeden Tag staunt München erneut, denn jeden Tag gibt es Schöpfungen, die zuvor niemanden an Eis denken ließen. Niemanden, außer den Verrückten Eismacher! Wurde Ihr Abenteuergeist nun überstrapaziert, beruhigen wir Sie gerne: Matthias, das fröhliche Gesicht des verrückten Eismachers, entwirft auch viele Sorten, die dann doch den süßen Appetit stillen. Haben Sie schon jemals Mozartkugel-, Feige-Walnuss- oder Apfelmus-Pfannkuchen-Eis gegessen?

Kommen Sie vorbei und nehmen Sie eine Kostprobe des himmlisch verführerischen Münchens mit
Die Platzl-Belegschaft ist sich einig und verrät nur so viel: Mmmmmhhhh ☺

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Gesittet in den Biergarten – Tipps für die Freiluftsaison

Die Biergartenzeit ist endlich wieder eröffnet und wo ließe sich diese besser verbringen als in München, wo sich ein Biergarten an den andern reiht? Damit Sie keinem Urgestein des original bayerischen „Frischluftmiteinanders“ auf die sprichwörtliche Filzhutkrempe treten und Ihren Besuch im Biergarten unbeschwert genießen können, haben wir für Sie die wichtigsten Regeln für einen harmonischen Biergartenbesuch zusammengestellt.

Beginnen wir mit den Dingen, die Sie tun dürfen, ohne schiefe Blicke zu provozieren: Es ist vollkommen in Ordnung, seine eigene Brotzeit mitzubringen. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine uralte Tradition, die sich bis heute bewahrt hat. Zum Trinken sollten Sie dagegen schon etwas bestellen, auch wenn Sie vergeblich auf eine klassische Bedienungen warten werden. Im traditionellen Biergarten gilt nämlich Selbstbedienung. Was Sie außerdem noch dürfen und auch sollen: Anstoßen! Und zwar so oft wie möglich, nach Herzenslust und mit jedem, der sich Ihrem Blick bietet – im Biergarten gibt es keine sozialen, gesellschaftlichen oder kulturellen Grenzen.

Womit wir schon zu den Dingen kommen, die Sie lassen sollten: Weisen Sie Fremde, die sich zu Ihnen setzen möchten, nicht ab, es sei denn, Ihre Bierbank ist wirklich bereits voll besetzt. Auf der anderen Seite sollten Sie sich aber auch nicht uneingeladen dazu setzen. Die Frage „Ist hier noch frei?“ ist zwar obligatorisch aber auch unerlässlich. Auch wenn oben von der mitgebrachten Brotzeit die Rede war, heißt das nicht, dass Sie den Lieferservice in den Biergarten bestellen dürfen. Zu guter Letzt: Schalten Sie Ihr Handy stumm! Klingeltöne stören die typische Biergartenatmosphäre und was wäre ein Biergartenbesuch ohne Kastanienrauschen, Vogelgezwitscher und Menschenraunen?
Das Team aus dem Platzl Hotel wünscht Ihnen nun ordentlich viel Spaß in einem zünftigen bayerischen Biergarten! ☺ Einfach immer wieder ein Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten…

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Das Platzl Hotel & seine Azubis

Die Förderung unser Auszubildenden liegt uns, dem Team aus dem Platzl Hotel, ganz besonders am Herzen, denn wir wissen: Der Nachwuchs von heute ist unser Fachkräfteteam von morgen! Eine schöne Bestätigung hierfür erhielten wir bereits von Dekra, die uns mit dem Gütesiegel „Ekzellente Ausbildung“ auszeichnet.

Das Platzl Hotel bildet jedes Jahr junge Menschen in vier Berufsbildern aus:

  • Restaurantfachfrau/mann
  • Hotelfachmann/frau
  • Hotelkauffrau/mann und Köchin/Koch

Die Auszubildenden durchlaufen in ihren drei Lehrjahren verschiedene Stationen in Küche, Service, Housekeeping, Empfang, Administration, Verkauf und Marketing. Die praktischen Kenntnisse aus dem Hotelalltag vertiefen die Lehrlinge dann im Theorieunterricht an der Berufsschule, das heißt die Ausbildung erfolgt dual und praxisnah. Momentan beschäftigen wir insgesamt elf Auszubildende: 3 Hotelkaufleute, 3 Hotelfachleute, 2 Restaurantfachleute und 3 Köche. Vier der Nachwuchskräfte, die dem IHK-Gesellenbrief entgegen arbeiten, haben wir zu ihren Erfahrungen und Eindrücken befragt und möchten dieses spannende Interview nun mit Ihnen teilen.

Die angehende Hotelfachfrau Isabelle Kloppenburg, der zukünftige Hotelkaufmann Simon Westermair, die baldige Restaurantfachfrau Pauline Neumann und der auszubildende Koch Patrick Willhelm haben sich unseren Fragen gestellt:

Das Platzl: Warum habt Ihr euch für das Gastgewerbe entschieden?

Isabelle: Mich haben vor allem die guten Aufstiegsmöglichkeiten gereizt.
Pauline: Ich habe einfach Spaß an der Arbeit mit dem Gast.
Simon: Im Gastgewerbe gibt es ein vielseitiges Angebot an kaufmännischen Tätigkeiten.
Patrick: Die Vorstellung, Gäste mit kulinarischen Highlights zu verwöhnen, hat mir gefallen.

Das Platzl: Wieso habt Ihr die Ausbildung ausgerechnet im Platzl Hotel begonnen?

Isabelle: Im Platzl herrscht ein außergewöhnlich familiäres Klima und das sympathische Team ist einfach toll.
Pauline: Mit den zwei Restaurants und dem Bankettbereich gibt es viele Lernmöglichkeiten.
Simon: Das Platzl ist bekannt für seine gute Ausbildung und den höchsten Standard. Diesem verdanke ich auch meinen Titel zum Bayerischen Jugendmeister der Hotelkaufleute.
Patrick: Der flexible Einsatz in den beiden Restaurants und dem Bankettbereich machen die Ausbildung sehr abwechslungsreich.

Das Platzl: Was gefällt Euch an eurer Ausbildung am Besten?

Isabelle: Dass man an der Rezeption die Möglichkeit hat, Gästewünsche unmittelbar zu erfüllen.
Pauline: Das Tranchieren und Filetieren direkt beim Gast ist immer eine tolle Herausforderung.
Simon: Jede Arbeit in den Bereichen Marketing, Umsatz und Verkaufsförderung.
Patrick: Am Ende des Tages zu wissen, Gäste mit seinen Speisen glücklich gemacht zu haben.

Das Platzl: Welche Wünsche und Ziele habt Ihr für die Zukunft?

Isabelle: Ich möchte gerne den Sprung in die Hotelverwaltung schaffen.
Pauline: Ich wünsche mir eine Anstellung im Ausland, schließlich bietet mein Job sich dafür an.
Simon: Irgendwann möchte ich meinen eigenen Betrieb leiten.
Patrick: Ich möchte gerne als Schiffskoch auf Reisen gehen und mein Ziel als Küchenchef verfolgen.

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