Das Bayerische Nationalmuseum

Das Bayerische Nationalmuseum in München lockt mit seinen Werken jedes Jahr eine Vielzahl an Touristen sowie einheimischen Münchnern an. Die Ausstellungsstücke reichen dabei vom frühen Mittelalter bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und sind deshalb auch international sehr angesehen. Obwohl das Museum im Zweiten Weltkrieg erhebliche Zerstörungen erleiden musste, ist der Rundgang durch die verschiedenen Epochen heute immer noch möglich.

Die Geschichte des Bayerischen Nationalmuseums

Der alte Bau an der Maximilianstraße

König Maximilian II. war es ein großes Anliegen, dass die gesamten Schätze, Erinnerungen und Denkmäler der deutschen Geschichte nicht noch weiter in Vergessenheit geraten. So entschloss er sich im Jahre 1855 dazu ein Museum für ebendiese zu errichten. Bereits damals gab der König dem Museum den bis heute geltenden Namen „Bayerisches National Museum“. Gemäß den Plänen wurde im Jahre 1858 als erster Bau das Taubstummen-Institut gegenüber dem Regierungsgebäude errichtet. Doch schon kurz nach dessen Fertigstellung ließ der König diesen wieder abreißen, da er sich an dieser Stelle ein monumentaleres Gebäude wünschte. So kam es nun dazu, dass entgegen der ersten Planungen des Königs der Bau für das Bayerische Nationalmuseum in der Maximilianstraße entstand. Nach neun Jahren Bauzeit wurde das Bayerische Nationalmuseum schließlich am 12. Oktober 1867 eröffnet.

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Der Neubau an der Prinzregentenstraße

Da das Gebäude an der Maximilianstraße schon nach einigen Jahren große Baumängel zeigte und der Platz für die Sammlung bereits zu eng wurde, entschied der Landtag 1892 einen neuen Bau für das Museum zu errichten. Hierfür wurde der „Königliche Holzgarten“ beim Englischen Garten direkt an der Prinzregentenstraße auserkoren. Der zuständige Architekt Seidl sah ein Konzept vor, welches die verschiedensten architektonischen Stile miteinander verbinden sowie den Stil der Säle den jeweiligen Ausstellungsstücken anpassen sollte und fand damit sehr großen Anklang. Am 29. September 1900 wurde schließlich das neue Bayerische Nationalmuseum an der Prinzregentenstraße von Prinzregent Luitpold eröffnen.

Die ausgestellten Werke

Neben der Dauerausstellung, die zum größten Teil aus dem Hause Wittelsbach stammt, gibt es auch die Sammlung Bollert, die Bildwerke aus der Gotik und der Renaissance zeigt. Beim Rundgang durch das Museum können die Besucher die Kunstepochen von der Spätantike bis zum Jugendstil bestaunen. Zudem gibt es neben Malerei und Skulpturen auch Elfenbein- und Goldschmiedearbeiten, Bildteppiche, Möbel, Waffen und Porzellan. Außerdem umfasst die bekannte Krippensammlung mehr als 60 Weihnachtsszenen mit einer beachtlichen Anzahl an Figuren, die zwischen 1700 und 1850 in Neapel, Sizilien und dem Alpenraum gefertigt wurden. Nicht zuletzt wegen der ausstellungsstückbezogenen Gestaltung der Säle zählt das Bayerische Nationalmuseum zu den bedeutendsten und originellsten Museumsbauten seiner Zeit sowie seine Sammlung zu den größten kunst- und kulturhistorischen Europas.

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Zweigmuseen des Bayerischen Nationalmuseums

Neben dem Bau in der Prinzregentenstraße hat das Bayerische Nationalmuseum des Weiteren eine Reihe an Zweigmuseen in ganz Bayern. Hierbei handelt es sich meistens um Spezialsammlungen wobei ein für die jeweilige Region wichtiger Bereich ausgestellt wird. So gibt es beispielsweise die Alpenländische Galerie in Kempten, die Fränkische Galerie in Kronach oder das Keramikmuseum in Obernzell. Auch die Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz sowie die Fürstliche Schatzkammer Thurn und Taxis in Regensburg sind immer wieder einen Besuch wert.

Aktuelle Ausstellungen, Führungen und Preise

Neben der Dauerausstellung und der Sammlung Bollert, ist bis zum 25. August 2013 außerdem eine weitere Ausstellung zu bestaunen: „Chiné – eine Studioausstellung: Kettgemusterte Stoffe des 18. und 19. Jahrhunderts“. Des Weiteren findet bis zum 25. August 2013 eine Sonderausstellung zum Thema „Taschen“ statt, die eine europäische Kulturgeschichte vom 16. bis 21. Jahrhundert zeigt.

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Neben zur Verfügung gestellten Audioguides können auch Führungen durch die verschiedenen Bereiche sowie zu unterschiedlichen Themen gebucht werden. Sonntags um 11 Uhr und donnerstags um 18 Uhr bietet das Museum kostenlose Führungen durch die Sammlungen und die Sonderausstellung an. Größere Besuchergruppen sollten jedoch besser einen separaten Termin vereinbaren. Die Eintrittspreise ohne gebuchte Führung liegen zwischen 3€ und 7€ und richten sich je nach den unterschiedlichen Bereichen. Für Kinder bis zum 18. Lebensjahr ist der Eintritt kostenfrei. Das Museum hat von Dienstag bis Sonntag von 10 – 17 Uhr und Donnerstag bis 20 Uhr und die Sammlung Bollert von Donnerstag bis Sonntag von 10 – 17 Uhr für Sie geöffnet.

Vom Platzl Hotel München aus erreichen Sie das Bayerische Nationalmuseum in nur ca. 5 Minuten mit dem Auto oder zu Fuß in ca. 20 Minuten. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Sie vom Odeonsplatz aus mit dem Stadtbus 100 Richtung Ostbahnhof in ca. 10 Minuten direkt zum Bayerischen Nationalmuseum.

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Das Hofbräuhaus München

In München steht ein Hofbräuhaus – oans, zwoa, g‘suffa!“

Die Entstehungsgeschichte des Hofbräuhaus

Das weltbekannte Hofbräuhaus, gleich neben dem Platzl Hotel München gelegen, ist genau wie die berühmte Michaelskirche der Jesuiten, von Herzog Wilhelm V. gegründet worden. Im Jahre 1592 wurde das herzogliche Hofbräuhaus fertiggestellt und nahm erstmals den Betrieb am Alten Hof auf. Das eigens gebraute Braunbier löste an der höfischen Tafel das bis dahin aus dem niedersächsischen Einbeck bezogene Bier ab und wurde von 1610 an auch an Wirte und Privatleute verkauft.

 

 

Um der Qualität des Einbecker Bockbieres näher zu kommen, wurde im Jahre 1612 der Braumeister Elias Pichler aus Einbeck abgeworben, der 1614 mit dem bekannten „Maibock“ das erste Bier nach „Ainphockischer Art“ in München braute. Diese Brauart blieb bis 1818 ausschließliches Vorrecht des Hofbräuhauses.
Damit auch „dem Militär und der arbeitenden Klasse ein gesunder und wohlfeiler Trunk“ geboten werden konnte, ließ König Ludwig I. den Ausschankpreis im Hofbräuhaus deutlich unter den ortsüblichen Schankpreis herabsetzen.

Seit dem Jahr 1852 ist das Hofbräuhaus München Eigentum des bayerischen Staates.

Bildquelle: flickr (Moon Soleil)

Das Hofbräuhaus als Top-Sehenswürdigkeit in München

Der Bau des heutigen Hauses stammt aus dem Jahre 1897. Bis heute zählt das Hofbräuhaus zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten touristischen Sehenswürdigkeiten in München sowie zu einem der Lieblingsorte der Einheimischen mit täglich bis zu 35.000 Besuchern. Nicht umsonst also ist das Hofbräuhaus am Platzl die berühmteste Ausschankstätte Münchner Bieres weltweit und das seit nunmehr 400 Jahren. Kaum woanders lässt sich die bayerische Gemütlichkeit wohl derart zelebrieren wie im Hofbräuhaus am Platzl – ein echtes Stück München.

Der Stil des Hofbräuhaus

In der einmaligen Schwemme (als Schwemme wird meist der größte Saal einer Schankwirtschaft bezeichnet), die Platz für rund 1.000 Menschen bietet, ist immer was los. Hier sitzen tagtäglich sowohl Einheimische als auch Gäste aus aller Welt an langen Tischen nebeneinander und schunkeln mit einer frisch gezapften Maß Bier gemeinsam zur Livemusik der imposanten Blaskapelle. Dazu servieren fesche Frauen im Dirndl sowie stramme Männer in Lederhosen die traditionell bayerischen Schmankerl im eigenen Stil: Bayerisch mit Tradition und dabei modern angehaucht. Doch auch Gäste, die es etwas ruhiger mögen, finden im Hofbräuhaus ihren Platz. Das Obergeschoss ist in mehrere Räume aufgeteilt, die insgesamt Platz für etwa 2.500 weitere Gäste bieten. Hier können es sich die Gäste in den kleinen Stuben, dem Bräustüberl oder dem Wappensaal gemütlich machen. Festliche Anlässe werden standesgemäß im großen Festsaal mit seinem neun Meter hohen Gewölbe gefeiert.

Bildquelle: flickr (Christopher Macsurak)

Der sommerliche Treffpunkt für alle, die das Biergartenflair in der Stadt München erleben wollen, befindet sich unter alten Kastanienbäumen, umfasst von historischen Mauern im Innenhof des Hofbräuhauses am Platzl. Der Biergarten bietet Platz für ca. 500 Gäste und beim Gang durch den eindrucksvollen Torbogen begleitet einen das sanfte Plätschern des im Jahre 1897 errichteten Brunnens, der den bayerischen Löwen auf seiner Säule trägt.

Für die Stammgästen des schönen Wirtshauses bietet der Münchner Bierpalast ein Schließfach in einem der Regale, in dem die eigenen Bierkrüge eingeschlossen werden .

Nicht umsonst also hat bereits Lenin die Gastfreundlichkeit sowie die Qualität des Münchner Hofbräubieres zu schätzen gewusst, wie aus einem Tagebucheintrag seiner Ehefrau Nadeschda Krupskaja hervorgeht:

„Besonders gern erinnern wir uns an das Hofbräuhaus, wo das gute Bier alle Klassenunterschiede verwischt.“

Das Hofbräuhaus ist direkt am Platzl Hotel München gelegen – Sie erreichen es in nur ca. 2 Gehminuten. Gehen Sie hierfür einfach die Münzstraße entlang und biegen Sie nach dem „Hard Rock Cafe“ links ab zum Platzl. Das Hofbräuhaus ist aufgrund seiner beeindruckenden Architektur nicht zu übersehen.

Bildquelle: flickr (rubenvike)

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Die Veranstaltungshighlights im Frühling 2013 in München

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen locken Groß und Klein ins Freie. Die Tage werden wieder heller, länger und wärmer – wenn der Frühling vor der Tür steht zieht es die Menschen auf die Straßen, um durch die Gassen zu bummeln und Sonne zu tanken. Passend dazu bietet die Stadt München auch in diesem Frühling wieder zahlreiche Möglichkeiten, damit in der Freizeit keine Langeweile aufkommt. Ob bei Festen, Kunst und Kultur, Sport oder Musikveranstaltungen – im diesjährigen Frühling kommt jeder auf seine Kosten. Mitten im Zentrum der Altstadt liegend bietet das Platzl Hotel München den optimalen Ausgangspunkt für Ihre Tages- und Abendgestaltung. Welche Veranstaltungen und Events Sie sich in diesem Frühling nicht entgehen lassen dürfen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Sollten Sie weitere interessante Tipps oder Highlights haben, freuen wir uns darüber in Ihren Kommentaren darüber zu lesen!

Kunst-Highlights: Wiedereröffnung Lenbachhaus, Neubau Museum Ägyptischer Kunst
Sport-Highlights: BMW Open München
Event- und Kulturhighlights: Eros Ramazotti, Chris de Burgh, Joe Cocker, Meat Loaf, Bruce Springsteen, Auer “Mai” Dult, Stadtgründungsfest

Event- & Kulturhighlights

Zahlreiche weltbekannte Musikstars, die beliebte Auer „Mai“ Dult und das schillernde Geburtstagsfest der Stadt München – die Veranstaltungshighlights im Frühling 2013:

  • Eros Ramazotti – NOI World Tour 2013 (05.04.2013 – in der Olympiahalle)

Der italienische Popstar kommt auf große Deutschlandtournee und startet dabei in München. Mit seiner „NOI World Tour 2013“ kehrt der heißblütige Italiener, der weltweit über 50 Millionen Schallplatten verkauft hat, nach 3-jähriger Pause endlich zurück und präsentiert sein neues Meisterwerk „NOI“.

Bildquelle: flickr (Tamas Horvath)

  • Chris de Burgh (09.04.2013 – in der Olympiahalle)

Endlich kehren Chris de Burgh & Band zurück an einen wichtigen Ort ihrer Karriere. Spektakuläre Coverversionen zahlreicher Klassiker aus den beiden erfolgreichen CDs „Footsteps 1 & 2“ sorgen für eine Live-Show, die ihres gleichen sucht. Hits wie „Let it be“ oder „The long and winding Road“ von „The Beatles“, denen sich Chris de Burgh & Band annehmen, lassen keine Wünsche übrig und sorgen für eine atemberaubende Stimmung. Neben vielen der aktuellen Coverversionen kommt der Besucher natürlich auch in den Genuss der vielen eigens komponierten Klassiker des einmaligen Künstlers, der weltweit über 45 Millionen Plattenträger verkauft hat.

  • Joe Cocker (12.04.2013 – in der Olympiahalle)

Auch nach mittlerweile über 40 Jahren gehört Joe Cocker immer noch zu einem der erfolgreichsten Gesangskünstler weltweit. Nach dem Erfolg des vor 2 Jahren erschienen Albums „Hard Knocks“ geht Joe Cocker wieder auf Welttournee und macht am 12.04.13 einen Zwischenstopp in der Münchener Olypiahalle, um sein unverwechselbares Nachfolgealbum „Fire it up“ zu präsentieren. Hier treffen Soul Songs in bester Joe Cocker Manier gepaart mit großartigen und kraftvollen Balladen sowie lebhaften Hits aufeinander und liefern ein rundum hervorragendes Werk ab. Natürlich werden eingefleischte Joe Cocker Fans nicht auf Klassiker wie „Up where we belong“ oder „Unchain my Heart“ verzichten müssen.

  • Meat Loaf (30.04.2013 – in der Olympiahalle) 

Es verabschiedet sich eine weitere große, unverwechselbare Stimme aus dem Musikgeschäft – Meat Loaf auf „Last At Bat Farewell“-Abschiedstournee.Das wird wohl Ihre letzte Chance sein, die unverkennbare Stimme von Meat Loaf hautnah zu erleben, wenn er seine Klassiker wie „Bat Out Of Hell“ spielen wird.  Auf der großen Abschiedstournee gibt sich Meat Loaf in sechs deutschen Großstädten die Ehre, seinen zahlreichen deutschen Fans ein kraftvolles Abschiedsgeschenk zu präsentieren.

  • Bruce Springsteen (26.05.2013 – im Olympiastadion)

Längst gelten die Live-Konzerte von Bruce Springsteen als absolutes Nonplusultra der Rockkonzerte. Seine Leidenschaft, Authentizität und die Brillanz seiner „E Street Band“ gepaart mit der unvergleichlichen Stimmung lassen jede seiner Shows zu einem unvergesslichen Ereignis werden. In dem ca. dreistündigen Konzert werden Gefühlswelten jenseits jeglicher Ekstase erreicht und nicht ohne Grund werden nach jeder Show lautstarke Zugabe-Rufe geltend gemacht. Dieses Konzert eines einmaligen Künstlers mit einer Band, die nach seiner Aussage besser spiele denn je, ist ein absolutes Muss für jeden Rockliebhaber.

Bildquelle: flickr (Farm3)

  •  Auer „Mai“ Dult (27.04. – 05.05.2013)

Über den Trödelmarkt schlendern, den weiten Blick über München bis hin zu den Alpen vom Riesenrad aus genießen, Zuckerwatte essen: Vom 27. April bis 5. Mai 2013 herrscht wieder munteres Treiben auf dem Mariahilfplatz im Münchener Stadtteil Au. Auch auf der diesjährigen Maidult, der ersten Auer Dult des Jahres, trifft das lebhafte Volksfesttreiben auf einen traditionellen Antiquitätenmarkt.

Bildquelle: flickr (Farm1)

Rund um die Mariahilfkirche werden auf der diesjährigen Dult die unterschiedlichsten Waren angeboten. Von Antiquitäten, handgefertigten Töpferwaren bis hin zu modernen Küchenhilfsmitteln findet man auf der Auer Dult alles, was das Trödlerherz begehrt. Auch stellen viele traditionelle Handwerkskünstler ihr einmaliges Können unter Beweis. Für die Stärkung zwischendurch sorgen zahlreiche Ess- und Naschbuden. Hier gibt es ein breites Angebot, bei dem bestimmt für jeden etwas dabei ist, sei es nun die klassische Dampfnudel oder eine deftige Bratwurst.  Für Unterhaltung sorgen, neben den alljährlichen Klassikern wie Autoscooter, Schiffschaukel oder das Riesenrad, der Kettenflieger und die „dicke Berta“, die viele seit „Oiden Wiesn“ 2011 nicht mehr missen möchten.

  • Stadtgründungsfest (15.06.  – 16.06.2013)

München wird 855 Jahre alt und feiert gebührend seinen Geburtstag. Auch dieses Jahr steigt wieder das allseits bekannte Stadtgründungsfest rund um den Marienplatz. Viele kulinarische Schlemmereien sowie ein großes Angebot an Unterhaltung mit Musik, Tanz und Sport füllen die Fußgängerzonen mit Menschen. Auch dieses Jahr gibt es einen Trachtenmarkt sowie ein eigenes Handwerkerdorf und natürlich ein großes Spielangebot, damit auch bei den Jüngsten für Unterhaltung gesorgt ist.

Wie jedes Jahr wird der Marienplatz wieder in einen großen Biergarten mit speziellem Open-Air-Programm umfunktioniert und am Odeonsplatz zeigen unterschiedlichste Handwerksmeister im „Handwerkerdorf“ ihr einzigartiges Können.

Kunst & Kultur

Kultur und Tradition sind die Eckpfeiler des Münchener Alltags. Auch in diesem Frühling warten interessante Ausstellungen und Neueröffnungen auf Sie:

  • Wiedereröffnung Lenbachhaus (08.05.2013)

Nach dreijährigen Renovierungsarbeiten wird das weltbekannte Lenbachhaus am Königsplatz wiedereröffnet.  Genießen Sie eine einmalige Ausstellung zahlreicher Galerien, darunter auch die heimgekehrte Sammlung „Der Blaue Reiter“, die während der Renovierungsarbeiten unter anderem in Japan und Wien zu sehen war. Große, weite Fenster sorgen für viel Lichteinfall und die neuen barrierefreien Räume ermöglichen dem versierten Kunstliebhaber einen unbeschwerten Gang durch die zahlreichen Ausstellungsräume.

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  • Neubau Museum Ägyptischer Kunst (10.06.2013)

Das Museum Ägyptischer Kunst ist umgezogen und eröffnet seine Pforten am 10.06.2013 in den unterirdischen Räumen der Hochschule für Film & Fernsehen (HFF) in der Gabelsbergerstraße 35 am Königsplatz. Auf einer Fläche von 1800m² befinden sich ca. 2.000 ausgestellte Objekte, die von Historikliebhabern betrachtet werden können. Zusätzlich dazu werden noch 400m² für diverse Sonderausstellungen angeboten. Überzeugen Sie sich von diesem einmaligen Angebot und tauchen Sie ein in die geheimnisvolle Welt der Tempelräume und Königsgräber ägyptischer Geschichte.

Sport

Bereits seit Jahrhunderten ist der Sport ein treuer Wegbegleiter des Menschen. In diesem Frühjahr sorgt vor allem die BMW Open München für ein sportliches Highlight in München.

  •   BMW Open (27.04. – 05.05.2013 – Tennisclub MTTC Iphitos, Aumeisterweg 10)

Zeitgleich zu den „Belgrade Open 2013“ und „Estoril Open“ in Portugal leiten die diesjährigen BMW Open München den sportlichen Mai in München ein. Primär vertreten sind vor allem deutsche Tennisprofis, unter anderem Tommy Haas, die bei dem Turnier der ATP-World-Tour 250 auf Sand um ein Preisgeld von knapp 400.000 Euro spielen. Mit 32 vertretenen Athleten bietet sich für die Zuschauer auch die Möglichkeit bereits beachtenswerte Qualifikationsspiele vieler deutscher Nachwuchstalente zu beobachten. Beim ersten der insgesamt fünf ATP Turniere in Deutschland in der schönen Anlage des Tennisclub MTTC Iphitos (Aumeisterweg 10, 80805 München) kommen alle Tennisfans auf ihre Kosten und können bestimmt das ein- oder andere Autogramm ihres Lieblingsspielers ergattern.

 

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Den Frühling im Platzl Hotel und seinen Restaurants genießen

Das Restaurant Pfistermühle

Das Restaurant Pfistermühle im Herzen von München bietet Ihnen ein bayerisches Geschmackserlebnis der besonderen Art. Wir verwöhnen Sie mit gehobener bayerischer Küche aus frischen Zutaten der Region, gepaart mit neuen Kreationen und saisonaler Vielfalt. Die erlesene Weinauswahl aus Franken und weiteren internationalen Spitzenlagen begleitet Sie auf Ihrer Reise durch die bayerische Kulinarik.

 

 

Bayerische Atmosphäre genießen

Das Restaurant Pfistermühle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Platzl Hotels im Herzen der Altstadt Münchens in den Gemäuern einer ehemaligen Mühle. Besonders erwähnenswert ist die Geschichte der Mühle, denn diese war einst Sitz der bekannten Hofpfisterei Münchens. Als die Hofpfisterei in ein anderes Gebäude wechselte, wurde die Mühle im Rahmen des Neubaus des Platzl Hotels zu einem Restaurant umgebaut. Im September 1988 fand zusammen mit dem fertiggestellten Hotel die Eröffnung des heutigen Restaurants Pfistermühle statt. Zunächst wurde das Restaurant jedoch nur mit Ausgabeküche aus dem Platzl Hotel betrieben. Genau ein Jahr nach der eigentlichen Eröffnung wurde dann auch mit eigener Küche gearbeitet. Da alle anderen 27 Mühlen der Stadt längst ihre Arbeit niedergelegt haben, ist somit die Pfistermühle die Einzige in der heute noch Gebäudeteile erhalten sind. Besonders sehenswert ist daher auch das restaurierte Gewölbe aus der Renaissance. Heute beherbergt das 160m² große Restaurant vier Stuben, bei denen für jeden Geschmack die richtige Atmosphäre dabei ist.

Eröffnung der Außenbereiche

Da sich nun allmählich das schöne München vom vielen Schnee des Winters befreit und die ersten Blumen ihre Blüten ausstrecken, machen sich das Platzl Hotel und seine Restaurants für den Frühling bereit. In unserem Außenbereich des Restaurants Pfistermühle, der der bei schönem Wetter ab Mitte April für Sie geöffnet ist, können Sie die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen. Hierfür stehen Ihnen 30 Sitzplätze im Wirtsgarten vor dem Haus zur Verfügung. Testen Sie auch unsere Angebote für diese Jahreszeit. Inspirationen aus der aktuellen Karte finden Sie unter: www.pfistermuehle.de

Bildquelle: flickr (franksw80)

Wirtshaus Ayingers

Auch das zweite Restaurant, das Wirtshaus Ayingers, wartet im Frühling wieder mit der gewohnt regionalen, bodenständigen Küche auf Sie. Münchner Weißwürste, Schweinsbraten, Fisch aus umliegenden Gewässern und sechs verschiedene Biersorten – hier finden Sie alles was das Herz begehrt. Im Außenbereich mit über 80 Sitzplätzen können Sie das Frühlingserwachen und die saisonalen Schmankerl in vollen Zügen genießen. Die Speisekarte sowie Menüvorschläge finden Sie unter: www.ayingers.de

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Ein bayerischer Klassiker: „Der Obatzda”

Auf Hochdeutsch „Vermischter“ oder „Angedrückter“, in Franken „Gerupfter“, in der Schweiz „Gmanschter“ – es gibt viele unterschiedliche Bezeichnungen und doch meinen alle das Gleiche: den original bayerischen „Obatzda“. Die bayerische Käsecreme wird meist zur Brotzeit serviert und ist eine echte Spezialität. Am liebsten wird sie von den Bayern jedoch immer noch mit frischem Schnittlauch bestreut im Biergarten zu einem kühlen Bier genossen. Dazu werden Roggenbrot, Brezn, Radieschen oder Radi serviert.

Die Entstehungsgeschichte des Obatzda

Ursprünglich entstand die regionale Delikatesse aus der Not heraus: Käsereste waren übrig geblieben und um diese in den früheren Zeiten der Lebensmittelknappheit nicht einfach in den Müll werfen zu müssen, wurden sie mit Butter und Gewürzen verfeinert und so noch einmal serviert. Rezeptvarianten gibt es daher viele verschiedene, je nach Geschmack und Verfügbarkeit der Zutaten. Meistens jedoch sind Camembert oder eine andere Sorte Weichkäse und als wichtigstes Gewürz Paprika enthalten. In den 1920er Jahren wurde der Obatzda erstmals regulär auf einer Speisekarte eines Wirtshauses angeboten und dadurch auch über die Grenzen von Bayern hinweg bekannt. Da das Angebot als erstes im Weihenstephaner Bräustüberl in Freising zu finden war, gilt der Obatzda auch oft als Freisinger Erfindung. Seit diesen Jahren ist das Gericht nicht mehr aus der bayerischen Küche wegzudenken und ist inzwischen auf dem Siegeszug durch die ganze Welt.

Zubereitung des Obatzda

Als besondere Empfehlung des Hauses haben wir hier für Sie das Originalrezept:

Zutaten:
200 g Frischkäse
200 g Brie / reifen Camembert
200 g Butter
gemahlener oder grober Kümmel
Salz – Pfeffer – viel Paprikapulver
Zwiebelringe und/oder Schnittlauchröllchen zum Garnieren
Dazu Salzstangen oder kleine Salzbrezn

Zubereitung:
Käse mit einer Gabel zerdrücken, mit der Butter vermischen bis eine grobe, weiche Masse entsteht.
Anschließend mit Kümmel, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermischen.
30 Minuten durchziehen lassen und evtl. nochmals abschmecken.
Den Obatzda mit Zwiebelringen und / oder Schnittlauchröllchen dekorieren, dazu Salzstangen oder Brezn.
Alles auf einem Holzbrett servieren.

 

Falls sich zum Selbermachen einmal keine Zeit findet, begrüßt Sie das Team im Wirtshaus Ayingers natürlich auch gerne vor Ort, um Ihnen den bayerischen Obatzda zu servieren. Testen Sie die Spezialität jetzt auch auf der sonnigen Terrasse.

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