Die Platzl Bar – der Bar-Chef stellt sich vor

Die Platzl Bar in München an einem frühen Freitagabend: Von den gemütlichen und stilvollen Holztischen kann das Geschehen an der Rezeption und in der beliebten Hotellobby verfolgt werden. Gleichzeitig bereitet sich Jürgen Reich – seit über fünf Jahren Bar-Chef der Platzl Bar – auf den Abend mit seinen Gästen vor. Reich ist ein gebürtiger Düsseldorfer, den es vor fast 40 Jahren nach München verschlug. Der Beruf des Barkeepers gefällt ihm deshalb zu gut, da er als solcher „viele wunderbare Leute aus der ganzen Welt trifft und so schöne Verbindungen entstehen“.

Seine Karriere begann Reich in den 80er Jahren im „Golfers Club“ in Schwabing, bevor er in die „Harry’s New York Bar“ wechselte, ein Ableger der berühmten Pariser Bar – der ältesten Bar Europas. Dort hat Reich auch die Kunst des Cocktailmixens perfektioniert und bis heute ist der Manhattan sein Lieblingsgetränk, da er „als Digestif und Aperitif gereicht werden kann“. Wie es für einen „Neu-Bayern“ nicht anders sein kann, genießt er aber auch gerne ein frisch gezapftes kühles Bier.

Als „Harry’s Bar“ in bester Münchner Lage von einem anderen Besitzer übernommen wurde und den Namen wechselte, wurde Reich Bar-Chef. Im Jahr 1993 beschloss er seinen Traum zu verwirklichen und sich selbstständig zu machen. Während dieser Zeit gab er den Azubis vom Platzl Hotel bereits einmal jährlich Crashkurse im Cocktail mixen und bereitete sie somit auf die anstehende Prüfung vor. Nach dem Verkauf der eigenen Bar im Jahr 2006 und einer kleinen „Pause“ vermisste Reich schnell das tägliche Barleben. Da kam es passend, dass das Platzl Hotel ihn um einen kurzfristigen Einsatz in der Platzl Bar bittete: bereits ein halbes Jahr später wurde Reich zum Bar-Chef befördert.

Die Platzl Bar ist seiner Meinung nach etwas Besonderes: „Man nimmt direkt am Hotelgeschehen teil und ist nicht nur Kellner sondern auch Gastgeber“. Außerdem ist die große und hochwertige Auswahl an Spirituosen und einheimischen Bränden ein besonderes Plus der Bar.

Als kleines Schmankerl für die Gäste und Freunde des Platzl Hotels verrät Jürgen Reich eines seiner Lieblingscocktailrezepte:

Manhattan

  • 4cl Canadian Club Whisky
  • 2cl Vermouth Rosso
  • 2 Schuss Angostura

Im Rührglas den Whisky mit dem Vermouth, zwei Spritzern Angostura und einigen Eiswürfeln verrühren. Durch das Barsieb in ein Martiniglas abgießen.

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Das Starkbier – eine urbayerische Tradition

Das Brauen von Starkbieren hat in München seit Jahrhunderten Tradition. Die eigentlichen Erfinder waren die Paulaner-Mönche, die erwiesenermaßen schon seit 1634 Bier brauen. In Vorbereitung auf die strenge Fastenzeit brauten sie ab 1651 immer ein besonders nahrhaftes und süffiges „flüssiges Brot“, das sie zu Ehren des Gründers „Sankt Vater“ nannten. In der Umgangssprache wurde daraus der Name „Salvator“, der bis heute unausweichlich mit den Starkbierfesten verbunden ist. Schon bald begannen andere Brauereien ebenfalls ein „Salvator“-Bier zuzubereiten, woraufhin die Paulaner-Mönche sich diesen Namen schützen ließen. Die bayerischen Brauereien bewiesen daraufhin wahre Kreativität und verkaufen ihr Starkbier seit dem unter neuen Namen, wie zum Beispiel „Maximator“, der für das Starkbier der Augustiner Brauerei steht, oder „Celebrator“ für das Starkbier der Ayinger Brauerei.

Die Starkbierfeste heutzutage sind schon fast legendär und auch über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt. Einen besonderen Status unter ihnen hat das „Nockherberg Spektakel“ der Paulaner Brauerei. Früher wurde hier dem Kurfürsten die erste Maß ausgeschenkt, nun wird dem bayerischen Ministerpräsidenten diese Ehre zuteil. Allerdings muss er sich vorher das „Derbleck‘n“ gefallen lassen, was so viel heißt wie „sich über jemanden lustig machen“. Dieser Ausdruck stammt aus der Zeit, als es noch Brauch der Wirte war, ihre Stammgäste persönlich mit derben Sprüchen zu begrüßen. Die „Opfer“ mussten sich das mit Humor gefallen lassen, denn eine beleidigte Reaktion führte zu noch mehr Belustigung. Diejenigen Wirte, die in dieser Sache weniger begabt waren, engagierten sogenannte „Gstanzlsinger“ die diese Tätigkeit für sie übernahmen. Heutzutage „derbleck‘n“ professionelle Redner und Schauspieler die deutsche Politprominenz bei dem allseits bekannten Singspiel am Nockherberg.

Bild-Quelle: Flicker (wkmux)

 

Mittlerweile haben zahlreiche bayerische Brauereien ihr eigenes Starkbier, so auch die Ayinger Brauerei mit dem „Celebrator“, ein dunkles Doppelbockbier mit 6,7 Prozent Alkohol und 18,5 Grad Stammwürze. Das würzige Bier wurde mehrfach vom Chicago Testing Institute in die Reihe der besten Biere der Welt eingereiht und gewann zahlreiche Platin-Medaillen.

Das ausgezeichnete Bier können Sie während der Starkbierzeit im Wirtshaus Ayingers genießen. Außerdem erwarten Sie dort noch weitere Biersorten der Ayinger Brauerei sowie eine regional-bodenständige Küche. Die verschiedenen Schmankerl werden Ihnen, frisch und kreativ zubereitet, inmitten der Münchner Altstadt serviert. Den „Celebrator“ und weitere Biere der Ayinger Brauerei servieren wir außerdem im Restaurant Pfistermühle und in der Platzl Bar.

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Die Münchner Schrannenhalle – eine Markthalle der Sinne mit langer Tradition

Die im Oktober 2011 wieder eröffnete Schrannenhalle im Herzen der Münchner Altstadt ist gewissermaßen eine Verlängerung des Viktualienmarktes, doch aber mit einem eigenen Konzept. Innerhalb kürzester Zeit wurde sie zu einer der Top-Adressen für Liebhaber hochwertiger Delikatessen. Das Wort Schranne leitet sich aus dem italienischen Wort „scranna“ ab, was so viel wie „Korn“ heißt und damit beginnt auch die Geschichte der Münchner Schrannenhalle.

Der bayerische König Maximillian II residierte im Münchener Rathaus, vor dem die täglichen Getreidemärkte stattfanden. Da er sich durch den ständigen Lärm gestört fühlte, sollte der Getreidemarkt auf einen anderen Platz ausweichen. Er beauftragte den Ingenieur Franz Karl Muffat, ein Gebäude für den Kornhandel am Viktualienmarkt zu entwerfen. Ihm schwebte ein Wunder der damaligen Technik vor: eine spektakuläre Halle aus Schmiedeeisen und Glas. In einer Rekordbauzeit von nur zwei Jahren wurde der 430 Meter lange Komplex mit zwei steinernen Kopfbauten und einem Mittelbau errichtet. Die Geschäfte liefen gut, doch bald machte eine Großmarkthalle im Süden der Stadt der Schranne Konkurrenz, die zudem eine verkehrsgünstigere Lage besaß. Nun wurden die leerstehenden Teile für kleinere Märkte genutzt und als Folge daraus wurde 1914 ein großer Teil abmontiert. Einige Jahre später zerstörte ein Feuer den restlichen Teil. 50 Jahre darauf wurden die abgetragenen Teile „gefunden“ und es wurde beschlossen die Halle am historischen Platz wieder aufzubauen. Im Jahr 2003 begann der Wiederaufbau. Die Eröffnung der neuen Schrannenhalle erfolgte 2005, zunächst als Mischkonzept aus Verkaufsständen und Eventlocation. Ein Konzept, das von den Münchnern und auch den Besuchern der Stadt nur bedingt angenommen wurde.

Seit 13. Oktober 2011 ist die Schrannenhalle wieder eine traditionelle Markthalle mit einer modernen Ausstattung. In ansprechender Atmosphäre zwischen den liebevoll dekorierten Marktständen wird das Einkaufen zu einem inspirierenden Erlebnis. Die Schrannenhalle verbindet traditionelle Marktatmosphäre mit modernen Shopping-Ansprüchen. In der Halle finden sich allerhand Delikatessen namhafter Anbieter. Ob „Südtiroler Bauernladele“, „Sizilianische Pasticceria“, „Steirerladen“, oder köstliches aus Frankreich – um nur einige der attraktiven Marktstände zu nennen. Ein Highlight ist auch das neue Segafredo Schulungszentrum, in dem sich jeder Kaffee-Liebhaber in die Kunst der Baristas einweisen lassen kann.

Die Schrannenhalle ist von Montag bis Samstag von 9 bis 20 Uhr für Sie geöffnet.
Mehr Informationen zum Angebot der Schrannenhalle finden Sie auch auf der offiziellen Website.

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Der Circus Krone – ein traditionsreicher Zirkus der Superlative

Der Circus Krone in München ist Europas größter Zirkus. Bis zum April 2012 wird das aktuelle Winterprogramm aufgeführt. Insgesamt 39 Artisten, Tierlehrer und Clowns aus zehn Nationen geben sich bei diesem Programm ein Stelldichein und erstaunen die Zuschauer mit waghalsigen Nummern, wahrlich „lachhaften“ Shows und faszinierender Tierakrobatik.

Quelle: http://www.circus-krone.de

Die Geschichte des Circus Krone ist ebenso bewegt wie die Vorstellungen die in dem Zelt gegeben werden. Der Zirkus wurde 1905 von Karl Krone, ursprünglich als Tierausstellung, gegründet. Später hatte Karl Krone die Idee, einen festen Zirkusbau zu errichten. Dieser wurde 1919 in München mit 4.000 Sitzplätzen erbaut. Trotz aller Kriegswirren zwischen 1939 bis1944 spielte der Circus Krone weiter: im Sommer auf Tournee als Zeltzirkus und im Winter im Zirkusbau in München. 1944 wurde er jedoch durch Luftangriffe vollständig zerstört und Mensch und Tier mussten evakuiert werden. Aber schon bald nach Ende des Krieges trat der Circus Krone bereits wieder im neu errichteten „Kronebau“ auf. Ende des Jahres 1962 wurde der neue Circus Krone eröffnet, der bis heute modernste und größte Zirkusbau Europas. Nach dem Tod des Gründers Karl Krone führt nun seine Enkelin Christel Sembach-Krone den Zirkus.

Rund um den Circus Krone gibt es einige interessante Zahlen die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen:

  • Die einzigartige Eingangsfassade des Circus Krone-Zeltes besteht aus zwei zwölf Meter langen und 28 Tonnen schweren Spezial-Lastwagen.
  • Die Zirkusstadt umfasst 30.000 m2.
  • Das ganze Rundherum besteht aus 330 Wohn-, Pack- und Gerätewagen, komfortablen Stallungen und dem größten reisenden Zirkuszelt der Welt mit 5.000 Sitzplätzen.
  • Der Circus Krone verfügt über eine vollständige städtische Infrastruktur mit Werkstätten, Betriebsküche, einer Schule, Feuerwehr, Stadtwerken,
  • Baudezernat, Presseamt, Müllabfuhr und eigener Stromversorgung.
  • Es leben dort rund 400 Einwohner und 250 Tiere darunter ca. zehn Löwen, vier Tiger, sieben Elefanten, ein Nilpferd, ein Nashorn, rund 60 Pferde und zahlreiche Affen, Schweine, Ziegen, Zebras, Papageien und viele mehr.
  • Es gibt sogar eine „Circus-Krone-Straße“ direkt in München!

Quelle: http://www.circus-krone.de

Bis zum 15. April 2012 können Sie sich das aktuelle Winterprogramm des Circus Krone in München ansehen. Das Programm besteht aus drei komplett unterschiedlich enZirkusdarbietungen.

Mehr Informationen zum Circus Krone und zum aktuellen Programm erfahren Sie auf der offiziellen Website.

Quelle: http://www.circus-krone.de

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Der Schäfflertanz – Traditioneller Tanz im Herzen Münchens

Der Schäfflertanz ist ein traditioneller Tanz der Fasshersteller, welche auch Schäffler genannt werden. Der Tanz kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken, und findet regulär nur alle sieben Jahre sowie zu besonderen Anlässen statt – 2012 ist es wieder soweit!

Der Tanz hat seinen Ursprung in München und soll an die Pestjahre von 1515-1517 erinnern, in denen die Münchner sich fürchteten auf die Straße zu gehen, da sie sich sorgten, dass die Seuche noch nicht besiegt wurde. Um die Menschen aufzuheitern und um sie nach den Pestjahren wieder auf die Straße zu bringen hatte ein Schäffler die Idee ein fröhliches Schauspiel zu veranstalten. Um diese Idee auch umzusetzen bemühten sich die Schäffler auch darum, dass sich eine andere Zunft ihnen anschließen würde. Schließlich erklärten sich die Metzger dazu bereit den Schäffler zu helfen, indem sie am Ende der Veranstaltung in den Fischbrunnen sprangen – Ein Zeichen dafür, dass die Luft und das Wasser wieder rein waren.

Der Schäfflertanz ist ein Reif-Tanz, bestehend aus verschiedenen Figurenfolgen, was die Kompliziertheit des Tanzes noch unterstreicht und diesen Tanz zu einem faszinierenden Schauspiel macht.
Die Tradition des Schäfflertanzes wird bis heute vom Fachverein der Schäffler München fortgeführt und die Gäste und Freunde des Hotels Platzl können diese Jahrhunderte alte Tradition hautnah bei einer zusätzlichen Aufführung auf dem Münchner Platzl miterleben!

Schäfflertanz 2012 auf dem Platzl in München

24. Januar 2012, ab 18:30 Uhr
Platzl, direkt vor dem Wirtshaus Ayingers

Schäfflertanz

Quelle: Andreas Neumeier / Flickr

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