Münchens berühmteste Spezialität: Die Weißwurst

Die Weißwurst ist eine der bekanntesten und traditionsreichsten Spezialitäten Münchens. Sie wird klassischerweise frühmorgens hergestellt und auch schon am Vormittag in den Wirtshäusern beim Frühshoppen mit süßem Senf, Brezn und Weißbier verzehrt. Das Rezept für eine gelungene Weißwurst wird von den Metzgern streng unter Verschluss gehalten. Es ist lediglich bekannt, dass sie aus mindestens 51% Kalbsfleisch bestehen muss.

Bildquelle: flickr (thomas pix)

Die Geschichte zur Münchner Weißwurst

Laut einer Legende ist die Weißwurst am 22. Februar 1857 im Wirtshaus „Zum Ewigen Licht“ am Münchner Marienplatz aus einer Not heraus entstanden. Der damalige Gastwirt Josef (Sepp) Moser wollte zum Frühshoppen seine vielerorts beliebten Kalbsbratwürstl zubereiten, als er mit Entsetzen feststellen musste, dass ihm die dafür nötigen zarten Schafsdärme fehlten.

Da er seine hungrigen Gäste jedoch nicht warten lassen wollte, beschloss er anstatt den üblichen Schafsdärmen die etwas festeren Schweinsdärme mit Kalbsbrät zu füllen. Er befürchtete, dass diese Würste beim Anbraten aufplatzen könnten, daher brühte er sie in heißem Wasser und servierte sie anschließend in einerTerrine. Die Gäste waren von der neuen Kreation so begeistert, dass Wirt Moser die Würste von nun an jeden Morgen auf diese Weise herstellte.

Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine Legende, daher ist nicht ganz sicher, ob sich diese Geschichte wirklich so ereignet hat. Andere Quellen berichten, dass es im 14. Jahrhundert in Frankreich bereits ähnliche Rezepte für überbrühte Würste gab.

Der Verzehr der Weißwürste

Es gibt zahlreiche Varianten, um das Brät von der Haut zu lösen. Darüber, welcher Weg tatsächlich  der Richtige ist, wird schon seit Jahrhunderten gestritten.  Zum einen kann die Weißwurst „gezuzelt“ werden. Dazu wird die Wurst in die Hand genommen und das Brät aus dem Schweinedarm gesaugt. Zum andern ist es möglich die Wurst mit Messer und Gabel zu essen. In diesem Fall wird die Haut der Länge nach aufgeschnitten und das Brät herausgeschält.

Aus der Tradition heraus wurde die Weißwurst in den meisten Wirtshäusern nur bis 12 Uhr am Mittag angeboten, da sie jeden Morgen frisch zubereitet wurde und es damals noch keine Kühlmöglichkeiten gab. Heute bestehen diese Möglichkeiten natürlich und so können Sie die Weißwürste im Wirtshaus Ayingers sogar bis 17.30 Uhr genießen. Als Gast im Platzl Hotel München kommen Sie bereits zum beim Frühstück im Platzl Hotel München in den Genuss der traditionellen Münchner Weißwürste.

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Die Platzl Gassen in der Münchner Altstadt

Mitten im Herzen Münchens, in unmittelbarer Umgebung des Platzl Hotels befinden sich die mittelalterlichen Platzl Gassen, die zusammen mit zahlreichen idyllischen Hinterhöfen das Altstadtbild der bayerischen Landeshauptstadt prägen.

In den 1980er Jahren wurde am Platzl nicht nur das Platzl Hotel erbaut, sondern auch die Renovierung eines der ältesten Bauensembles Münchens, des Eckbereichs Platzl/ Pfisterstraße, vorgenommen. In diesem Zuge entstanden die Platzlgassen, die am 25. Oktober 1988 feierlich eröffnet wurden. Besonders ausgezeichnet werden die Häuser Platzl Nr. 2 und 3 durch ihre berühmten „Ohrwascheln“. Dabei handelt es sich um asymmetrisch angebrachte kleine Dachaufbauten für den Lastenkran. Die Anwesen repräsentieren auch heute noch die in der Vergangenheit für München typisch enge Bebauung durch schmale und tiefe Grundstücke mit mehreren Gebäudeteilen.

Schon seit vielen Jahrhunderten blüht in dieser Gegend das Leben. Einst wohnten und arbeiteten in den Platzlgassen unzählige Künstler, Handwerker, Beamte und zeitweise sogar das mächtige Adelsgeschlecht der Degenberger. Heute pilgern täglich Scharen von Touristen durch diese Gassen, um zu dem bekanntesten Wirtshaus der Welt, dem Hofbräuhaus, zu gelangen. Neben dem Hofbräuhaus haben dort auch ausgesuchte Geschäfte, originelle Souvenir-Läden sowie heimische und internationale Gastronomie ihre Bleibe gefunden. So kann nicht nur in Schuhbecks Restaurant das ausgezeichnete Essen genossen werden, sondern in seiner Kochschule auch direkt gelernt werden diese köstlichen Speisen zu zubereitet.

 

Ein ganz besonderer Tipp: Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen sollten Sie vom Platzl in diePfisterstraße einbiegen, denn so können Sie einen Blick auf den Alten Münzhof werfen, der zu den schönsten Renaissance-Arkadenhöfen Deutschlands zählt.

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Das BMW Erlebnis Package im Platzl Hotel München

Die BMW Welt München ist nicht nur wegen ihrer spektakulären Architektur eine der bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten Bayerns. Neben der Idee, einen Begegnungsort zwischen Produkt und Kunden zu schaffen, wurde außerdem ein Museum angeschlossen, das Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen sowie die Highlights aus über 90 Jahren Automobilgeschichte des bayerischen Premium-Herstellers zeigt.

Die markante BMW Welt, die 2008 vom Royal Institute of British Architects als Bauwerk höchster architektonischer Qualität ausgezeichnet wurde, das BMW Museum, mit einer Ausstellungsfläche von 5.000m² sowie die BMW Firmenzentrale im vierzylindrigen Gebäude, welche eines der sehenswürdigsten Beispiele moderner Architektur in München ist, faszinieret jährlich ca. 3 Mio. Besucher und ist somit führend unter den meist besuchten Attraktionen Bayerns.

Mit dem Platzl Hotel BMW Erlebnis Package können Sie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der BMW Welt hautnah erleben. Sie werden exklusiv vom Hotel mit einer BMW Limousine der aktuellsten Baureihe abgeholt und zum Museum gefahren. Dort angekommen, erhalten Sie eine Führung und können im Anschluss daran die über 120 Exponate in der BMW Welt entdecken. Nach spannenden und interessanten fünf Stunden werden Sie von ihrem Fahrer wieder abgeholt und zurück zum Platzl Hotel gebracht.

Entspannen Sie sich von einem ereignisreichen Tag in unserem Wellnessbereich „Maurischer Kiosk“ mit Sauna, Dampfbad und Fitnessbereich. Verbringen Sie zwei erholsame Nächte in einem unserer komfortablen 4-Sterne-Superior Zimmer und genießen Sie am nächsten Morgen unser reichhaltiges, bayerisches Frühstücksbuffet.

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Die Jesuitenkirche St. Michael

Die Jesuitenkirche St. Michael wurde als Kollegskirche des damaligen Jesuitenkollegs gegründet. Sie ist eine der ersten Renaissancekirchen nördlich der Alpen und gilt als richtungsweisend für den barocken Kirchenbau in Süddeutschland. Doch nicht nur die architektonischen Besonderheiten, sondern insbesondere der geschichtliche Hintergrund der Kirche zeigt bis in die Gegenwart hinein die Bedeutung des katholischen Glaubens und seiner Lehre.

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Die Geschichte der Jesuitenkirche St. Michael

Im Jahre 1556 vereinbarte Herzog Albrecht V. mit dem Jesuitenorden, der 1540 gegründet wurde, die Schaffung einer höheren Schule in München. Sein Sohn Wilhelm V. ließ daraufhin zwischen 1583 – 1597 die Kirche und das Kolleg St. Michael in der Neuhauser Straße erbauen. Schule und Kirche wurden bis 1773 von den Jesuiten geleitet, anschließend wurde St. Michael zur Hofkirche.

Seit 1921 waltet wieder der Jesuitenorden in St. Michael. Während des 2. Weltkriegs wurde die Kirche durch Bomben schwer beschädigt. Daraufhin wurde sie 1944 wieder aufgebaut und renoviert.

St. Michael war des Weiteren das geistliche Zentrum der Gegenreformation in Bayern und auch heute noch, wie schon zu Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs vor über 400 Jahren, soll die Kirche im Geiste Jesu Christi Hilfe für die Orientierung der Lebensgestaltung der Menschen und ihr Zusammenleben geben. Durch Predigten, Exerzitien, Vorträge und das tägliche Angebot für Beichte sowie Gespräche will der Jesuitenorden Verständnis und Hilfe anbieten. Dabei richtet er sich vorwiegend auch an kirchenfremde Menschen.

Gestaltung und Hintergrund von St. Michael

Der Innenraum der Kirche wird von einer mächtigen Gewölbetonne überdacht, welches das größte freitragende Tonnengewölbe nördlich der Alpen und das Zweitgrößte der Welt ist.

An der Fassaden-Innenwand ist Jesus als Kind zu sehen. Der langgezogene Raum hin zum Altar soll den Lebensweg Christi darstellen. Auf seinem Weg wird er begleitet von Engeln, die Werkzeuge seines Leidens in den Händen halten.

Bildquelle: flickr (digital cat)

Der Chor über der Gruft signalisiert den Raum der Auferstehung. Der zentrale Blickpunkt der Kirche ist der Hochaltar. An seiner Spitze ist Jesus zu sehen. Dies soll den Gläubigen zeigen, dass er am Ende der Zeit wiederkommen wird und als „Heiland“ über die Stadt allen Menschen Segen bringt.

St. Michael besitzt außerdem eine Fürstengruft, da die Kirche von Anfang an als Grablage für das Haus der Wittelsbacher gedacht war. Neben der Theatinerkirche und dem Frauendom ist St. Michael somit eine der wichtigsten Gräber des bayerischen Herrscherhauses. Wilhelm V. und sein Sohn Kurfürst Maximilian I. wurden beide auf eigenen Wunsch in der Gruft von St. Michael bestattet. König Ludwig II. ist der wohl bekannteste Herrscher, der in St. Michael beigesetzt wurde, ebenso wie sein Bruder König Otto.

Die Fassade

Herzog Wilhelm V. wollte mit der Fassade des Kollegs, der Kirche und dem Platz davor einen städtebaulichen Akzent an seine Residenzstadt geben. Bildung war Wilhelm V. genauso wichtig wie das Rathaus und der Markt.

Gleichsam bilden 15 Statuen von Herrschern, die sich um das Wohl der Bürger in der Stadt gekümmert haben, das Gefolge des heiligen Erzengels Michael, der als Patron der Kirche und des Kollegs steht. Dieser soll im Namen Gottes Boshaftigkeit in Schach halten und das Gute im Menschen fördern. Seine Bronzestatue bewacht den Eingang der Kirche und zeigt ihn in der Szene, als er über Satan siegte (H. Gerhard, 1588).

Bildquelle: flickr (mmechtley)

Seit 2009 wird die Kirche in der Neuhauser Straße restauriert. Unter anderem bekommt die Außenfassade einen neuen Anstrich. So erstrahlen die Figuren nun wieder in hellem Weiß. Im April sollen die Baugerüste endgültig entfernt werden und die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sein. 2007 sind Putz und Steinbrocken von der Fassade abgebrochen und auf die Straße gefallen, was den Anstoß zu einer umfassenden Restaurierung gab. Am 5. Mai 2013 wird die neue Fassade mit einem Festgottesdienst gefeiert werden.

Vom Platzl Hotel München aus erreichen Sie die Jesuitenkirche St. Michael in ca. 10 Gehminuten. Die Kirche hat Montag von 10.00 – 19.00 Uhr, Dienstag bis Donnerstag  von 08.00 – 19.00 Uhr, Freitag von 10.00 – 19.00 Uhr, Samstag von 08.00 – 19.00 Uhr und Sonntag von 07.00 – 22.15 Uhr geöffnet. Neben Liturgien, die jeden Sonntag statt finden, veranstaltet die Jesuitenkirche außerdem jeden Monat „Michaelkonzerte“. Ein Besuch lohnt sich und der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu den Terminen und Inhalten erhalten Sie unter www.st-michael-muenchen.de

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Weingenuss im Restaurant Pfistermühle

Mitten in der Münchener Altstadt bietet Ihnen das Restaurant Pfistermühle im liebevoll restaurierten Gewölbe der herzoglichen Mühle von 1573 neben einer gehobenen bayerischen Küche auch eine erlesene fränkische und internationale Auswahl an Weinen.

Bereits Johann Wolfgang von Goethe sagte, dass das Leben zu kurz sei, um schlechten Wein zu trinken. Die Pfistermühle ist der ideale Ort für alle die, die auf der Suche nach einem besonders guten Tropfen sind. Die gut sortierte Weinkarte beinhaltet zahlreiche Weine aus Deutschland, Frankreich, Südafrika und vielen anderen Ländern passend für jeden Geschmack und in verschiedenen Preiskategorien.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen nun zwei erstklassige Weine gesondert vorstellen:

Zum einen ist zunächst der Château Margaux (2004) zu nennen. Der seidig raffinierte Bordeaux vom Weingut Château Margaux im Gebiet Médoc bei Bordeaux überzeugt durch seine Finesse, seine klassische Eleganz und seine hervorragende Fruchtintensität. Dieses Weingut ist dafür bekannt, einen der berühmtesten Weine der Welt herzustellen und trägt seit 1855 den Titel Premier Grand Cru, eines „Ersten Großen Gewächses“, den es sich mit nur vier weiteren Châteaux teilt. In der Pfistermühle ist eine 0,75 l Flasche des Château Margaux von 2004 bereits für 495,00 € erhältlich.

Zum anderen möchten wir Ihnen den Château Lynch Bages (1989)von dem gleichnamigen Weingut in der Appellation Pauillac bei Bordeaux empfehlen. Der Lynch Bages aus dem Jahr 1989 wurde von dem berühmten amerikanischen Weinkritiker Robert Parker mit 95 von 100 Punkten bewertet und erhielt damit die Auszeichnung „hervorragend“. Dieser Wein begeistert durch seine hochkonzentrierten Fruchtaromen sowie durch seinen mächtigen, kraftvollen und vollmundigen Geschmack, womit es ihm gelingt ein enormes Potenzial zu erzeugen. Der Preis für eine 0,75 l Flasche dieses edlen Tropfen beträgt 520,00 €.

Bildquelle: flickr (MeganMallen)

Überzeugen Sie sich selbst von unserem vielfältigen Weinangebot bei einem Mittag- oder Abendessen im Restaurant Pfistermühle.

 

 

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