Gesittet in den Biergarten – Tipps für die Freiluftsaison

Die Biergartenzeit ist endlich wieder eröffnet und wo ließe sich diese besser verbringen als in München, wo sich ein Biergarten an den andern reiht? Damit Sie keinem Urgestein des original bayerischen „Frischluftmiteinanders“ auf die sprichwörtliche Filzhutkrempe treten und Ihren Besuch im Biergarten unbeschwert genießen können, haben wir für Sie die wichtigsten Regeln für einen harmonischen Biergartenbesuch zusammengestellt.

Beginnen wir mit den Dingen, die Sie tun dürfen, ohne schiefe Blicke zu provozieren: Es ist vollkommen in Ordnung, seine eigene Brotzeit mitzubringen. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine uralte Tradition, die sich bis heute bewahrt hat. Zum Trinken sollten Sie dagegen schon etwas bestellen, auch wenn Sie vergeblich auf eine klassische Bedienungen warten werden. Im traditionellen Biergarten gilt nämlich Selbstbedienung. Was Sie außerdem noch dürfen und auch sollen: Anstoßen! Und zwar so oft wie möglich, nach Herzenslust und mit jedem, der sich Ihrem Blick bietet – im Biergarten gibt es keine sozialen, gesellschaftlichen oder kulturellen Grenzen.

Womit wir schon zu den Dingen kommen, die Sie lassen sollten: Weisen Sie Fremde, die sich zu Ihnen setzen möchten, nicht ab, es sei denn, Ihre Bierbank ist wirklich bereits voll besetzt. Auf der anderen Seite sollten Sie sich aber auch nicht uneingeladen dazu setzen. Die Frage „Ist hier noch frei?“ ist zwar obligatorisch aber auch unerlässlich. Auch wenn oben von der mitgebrachten Brotzeit die Rede war, heißt das nicht, dass Sie den Lieferservice in den Biergarten bestellen dürfen. Zu guter Letzt: Schalten Sie Ihr Handy stumm! Klingeltöne stören die typische Biergartenatmosphäre und was wäre ein Biergartenbesuch ohne Kastanienrauschen, Vogelgezwitscher und Menschenraunen?
Das Team aus dem Platzl Hotel wünscht Ihnen nun ordentlich viel Spaß in einem zünftigen bayerischen Biergarten! ☺ Einfach immer wieder ein Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten…

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