Münchner Symphoniker

München ist nicht nur bekannt für gutes Bier, gemütliche Biergärten und das weltberühmte Oktoberfest. München steht darüber hinaus für die abwechslungsreichen kulturellen Highlights, die von Konzerten über Ausstellungen, Museen oder Theater reichen. Insbesondere die Münchner Symphoniker haben sich darunter einen Namen gemacht. Sie sind eines der vier Symphonieorchester Münchens und gehören mit vier Abonnement-Reihen im Herkulessaal, im Prinzregententheater und in der Münchner Philharmonie im Gasteig zu den erfolgreichsten Klangkörpern der Landeshauptstadt.

 
Im September des Jahres 1945 hatte das Orchester mit einem Wohltätigkeitskonzert zugunsten des Bayerischen Roten Kreuzes den ersten, öffentlichen Auftritt. Es wurde von Kurt Graunke unter dem Namen Symphonie-Orchester Graunke gegründet und bis 1989 von ihm geleitet. Seit 1949 trat es bereits regelmäßig öffentlich in München und im Münchner Radio auf. Im Jahr 1989 übernahm Christoph Stepp den Dirigentenstab und 1990 wurde das Orchester in „Münchner Symphoniker“ umbenannt. Das Orchester steht für sein klassisch-romantisches Repertoire. Dabei ist es den Musikern wichtig die Tradition pflegen und gleichzeitig neue, moderne Hörerlebnisse schaffen zu können. Bis zum Frühjahr 2013 leitete Georg Schmöhe das Orchester. Ab der Saison 2014/2015 tritt Kevin John Edusei seine Nachfolge als Chefdirigent an. Das Orchester besteht aus 60 fest angestellten Musikern. Finanzielle Unterstützung erhält es durch den Freistaat Bayern, der Stadtsparkasse München und dem Bezirk Oberbayern.

Bildquelle: www.muenchner-symphoniker.de
 
Das Logo der Münchner Symphoniker prägt der goldene Friedensengel, der als Symbol der Stadt München gilt und die intensive Verbindung der Symphoniker mit der Landeshauptstadt verdeutlicht. Das Motto des Orchesters „Der Klang unserer Stadt“ wird inzwischen mit rund 100 Konzerten pro Jahr in nahezu alle Musikzentren Deutschlands und Europas sowie mit regelmäßigen Gastspielen in die USA und Fernost getragen.

 
Die Leistungsfähigkeit dieses Orchesters, das durch sein breites Repertoire und extrovertiertes Musizieren besticht, zeigt sich außerdem in attraktiven Produktionen in den Bereichen Filmmusik. Die Münchner Symphoniker wurden im Laufe der Jahre durch herausragende Einspielungen von mehr als 500 Filmmusiken bekannt. So spielten sie u. a. Ferde Grofés Grand Canyon Suite zu James Algars Film „Grand Canyon“ (1958), Peer Rabens Musik zu Rainer Werner Fassbinders Film „Querelle“ (1982) sowie im gleichen Jahr Christian Bruhns sinfonischen Soundtrack zu Jack Holborn. Und auch amerikanische Filmmusik, wie Jerry Goldsmiths, für den Oscar nominierte Komposition zu „Der Wind und der Löwe“ (1975) oder Howard Shores Untermalung des Psychothrillers „Das Schweigen der Lämmer“ (1991). Im Englischen nannte sich das Orchester dabei Graunke Symphony Orchestra, später Munich Symphony Orchestra.

 
Ob Oper, Filmmusik oder Show – neben der Klassik stehen alle musikalischen Gattungen auf dem Programm. Die Live-Aufführungen der Filmmusik zu „Der Herr der Ringe“ werden von Filmliebhabern dabei besonders geschätzt. Andere lassen sich gerne in Roncallis „Circus meets Classic“ unterhalten, Operngänger kommen beim Opernfestival auf Gut Immling in den Genuss der Münchner Symphoniker.

 
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