Gesammelte Werke großer Meister in Münchens Kunstgalerien

So malerisch und romantisch wie der goldene Herbst ist wohl keine zweite Jahreszeit in München. Die Natur zeigt sich noch einmal von ihrer schönsten Seite und alles wird ein bisschen ruhiger in der Hauptstadt. Lassen Sie sich von der zauberhaften Herbststimmung inspirieren und besuchen Sie eine von Münchens zahlreichen Kunstgalerien. Wir möchten Ihnen für den November, mit der ‚Sammlung Schack‘ der ‚Villa Stuck‘ und der Alten Pinakothek drei besondere Schmuckstücke der Münchner Galerien ans Herz legen.

Die Sammlung Schack (U-Bahnlinien 4/5, Haltestelle Lehel)

Die Sammlung Schack, benannt nach dem Kunstmäzen Adolf Friedrich Graf von Schack (1815-1894), zählt zu den bedeutendsten Galerien der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts. Die Gemälde der Ausstellung, darunter bekannte Werke wie Lenbachs „Hirtenknabe“ oder Schwinds „Morgenstunde“, entführen den Besucher in die romantische, verträumte Welt der Spätromantik.

Tipp: Jeden ersten und dritten Mittwoch des Monats hat die Galerie bis 20:00 Uhr geöffnet.

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Museum Villa Stuck (U-Bahnlinien 4/5, Haltestelle Max-Weber-Platz, Tram 18 Haltestelle Friedensengel/Villa Stuck)

Franz von Stuck (1863-1928) ist wohl einer der berühmtesten Künstler Münchens. Die von ihm erbaute Villa Stuck gilt als Sensation ihrer Zeit. Sie vereint Leben, Architektur, Kunst, Musik, Theater und Narzissmus zu einem einzigartigen, beeindruckenden Gesamtkunstwerk. Bemerkenswert ist die Auszeichnung der für die Villa entworfenen Möbel mit einer Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris 1900. Neben den historischen Wohn- und Ateliersräumen Franz von Stucks beherbergt das Museum auch die Sammlung seiner Werke sowie Ausstellungen zu den Themen aus dem historischen und künstlerischen Kontext Franz von Stucks und der Bildenden Kunst aus der Zeit um 1900. Zudem gibt es regelmäßig interessante Sonderausstellungen in der Villa Stuck. Im Oktober ist eine Ausstellung über den „Danner Preis 2011“ zu sehen. Der Danner Preis zeichnet besonders innovative Ideen im Kunsthandwerk aus. Am 10. November öffnet die Ausstellung „Jules Chéret (1836-1932) Künstler der Belle Èpoque und Pionier der Plakatkunst.“

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Quelle Bild: flickR Nutzer lucadex

Alte Pinakothek (U-Bahnlinien 3/4/5/6, Haltestelle Odeonsplatz)

2009-02-15 München 014 Alte Pinakothek

Die Pinakotheken gehören wohl zu den bekanntesten Münchner Kunsteinrichtungen. Die Alte Pinakothek feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum. Im Jubiläumsjahr erfreut sie mit einigen besonders spektakulären Ausstellungen. Seit Oktober läuft die Ausstellung „Perugino Raffaels Meister“. Sie zeigt Gemälde von Perugino, einem der bedeutendsten Künstler der italienischen Renaissance und Lehrmeister von Raffael. Parallel dazu läuft die Jubiläumsausstellung „Schätze aus dem Depot“. Sie präsentiert selten gezeigt Gemälde aus der großen Sammlung der Alten Pinakothek.

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Bild Quelle: flickR Nutzer Allie_Caulfield

Die Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung (U-Bahnlinien 3/4/5/6, Bus 100, Haltestelle Odeonsplatz | Tram 19, Haltestelle Theatinerstraße | S1-S8 Haltestelle Marienplatz)

In der Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung ist derzeit die Ausstellung „Dürer – Cranach – Holbein; Die Entdeckung des Menschen: Das deutsche Porträt um 1500“ zu sehen. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Portrait-Werken aus dem deutschsprachigen Raum um 1500. Ende des Spätmittelalters hin zum Übergang in die Neuzeit erwacht bei vielen Künstlern das Interesse am menschlichen Individuum. Die 170 Werke der Ausstellung zeigen die Kunst des authentischen Erfassens einer Person und ihrer Persönlichkeit. Dabei ist zu erkennen, für welche der drei Grundarten der damaligen Zeit, das Erhabene, das Einfache und die naturgetreue Wiedergabe der Wirklichkeit, welcher Künstler steht.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. Januar täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr.

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Platzl Hotel München Tipp: Alle vier Galerien sind bequem mit dem Bus 100 – der Münchner Museumslinie – zu erreichen.

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