Die Wiesn 2011: Die Fakten für’s Bierzelt-Gespräch – Wissenswerte Fakten rund um das Münchner Oktoberfest

Das Oktoberfest ist weltweit bekannt, doch nur wenige wissen warum es auch Wiesn genannt wird, woher das Fest stammt und was es sonst noch alles während der Festtage gibt. Aus diesem Grund haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Geschichte

Am 17. Oktober 1810 fand zu Ehren der Hochzeit von Kronprinz Ludwig (später König Ludwig I) und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen ein Pferderennen statt. Aufgrund der großen Beliebtheit der Festtage wurden diese von nun an als privat finanzierte Veranstaltung einmal im Jahr fortgeführt. Im Laufe kamen immer mehr Schausteller hinzu, die Brauereien vergrößerten ihre „Bierbuden“ und das Oktoberfest entwickelte sich zum größten Volksfest weltweit. Der Name Oktoberfest kommt vom Datum des ersten Festes im Oktober 1810. Umgangssprachliche wird das Fest auch Wiesn genannt, was von Theresienwiese stammt, wie der Platz genannt wird. Der Name Theresienwiese hat wiederum seinen Ursprung im Namen der Braut Prinzessin Therese.

Die Wiesn in Zahlen

  • Auf dem Münchener Oktoberfest bieten 95 Gastronomiebetriebe Speisen und Getränke an
  • Die Verköstigung der Besucher findet in 14 großen und 21 kleinen Wiesn-Zelten statt.
  • Die größte Festhalle ist das Hofbräuzelt mit etwa 10.000 Plätzen
  • Im Jahr 2010 haben 6,4 Millionen Besucher 7 Millionen Maß Bier konsumiert
  • Das meistbesuchte Oktoberfest war im Jahr 1985 mit 7,1 Millionen Besuchern

Termine und Eckdaten

  • 17.09. bis einschließlich 03.10.2011: Festtage des Münchener Oktoberfestes
  • 17.09.2011, 10:50 Uhr: Einzug der Wiesn-Wirte
  • 17.09.2011, 12:00 Uhr: Offizieller Anstich des ersten Bierfasses im Festzelt Schottenhamel durch den Oberbürgermeister der Stadt München
  • 18.09.2011, ab 09:40 Uhr: Traditioneller Trachtenumzug; der Trachtenumzug beginnt an der Maximilianstraße und führt durch die Münchener Innenstadt bis zur Theresienwiese.
  • 20.09. und 27.09.2011: Familientage mit zahlreichen Vergünstigungen an Fahrgeschäften und Buden
  • 22.09.2011, 10:00 Uhr: Gedenkgottesdienst im Hippodrom
  • 03.10.2011, 12:00 Uhr: Traditionelles Böllerschießen von den Treppen der

Wie komme ich zum Oktoberfest und zurück?

Der enorme Andrang während der Oktoberfestzeit bei Touristen und Münchnern sorgt für erhebliche Belastungen der örtlichen Infrastruktur. Um nicht verspätet und mit Frust den Festtag zu beginnen, haben wir hier die bequemsten Möglichkeiten auf die Festwiese zu gelangen zusammengestellt.

Taxi

In der Nähe sämtlicher Eingänge und in der gesamten Stadt sind Taxen verfügbar, um Gäste zum Oktoberfest oder zurück zu fahren. Besonders gegen 23 Uhr können die Wartezeiten jedoch erheblich ansteigen und ein Ausweichen auf öffentliche Transportmittel ist empfehlenswert.

U-Bahn

The infinite train…Die Linien U4 und U5 halten direkt an der Theresienwiese. Zu den Stoßzeiten verkehren die Züge im Zwei-Minuten-Takt und Sicherheitsleute sorgen für einen reibungslosen Ablauf am Bahnsteig. Die U-Bahn fährt über Hauptbahnhof und Karlsplatz/Stachus, wo in andere Linien umgestiegen werden kann. Bei Überfüllung kann es vorkommen, dass die Station kurzzeitig geschlossen wird, um das Risiko von Unfällen gering zu halten. Alternativ kann auch die Haltestelle Götheplatz (ca. 5-10 Gehminuten entfernt) benutzt werden, wo die Linien U3 und U6 verkehren.

Bild: flickR / juandesant

S-Bahn

Die Haltestelle Hackerbrücke liegt etwa zehn Gehminuten von der Wiesn entfernt und ist mit der U-Bahn das meistgenutzte Transportmittel um auf die Wiesn zu gelangen. Die Brücke wird bei Bedarf (besonders am Wochenende und in den Abendstunden) für Autos gesperrt und auch hier gewährleisten mehrere Sicherheitsleute, dass nichts passiert.

Straßenbahn

Die beiden Haltestellen Hermann-Lingg-Straße und Holzapfelstraße der Linie 18/19 sind circa fünf Gehminuten von der Theresienwiese entfernt. Die Linien verkehren im Fünf- bzw. Zehn-Minuten-Takt und fahren über den Hauptbahnhof, wo Anschluss an andere Verkehrsmittel besteht.

Sonstiges

Aufgrund der Sperrzone für Autos rund um die Theresienwiese und das erhöhte Verkehrsaufkommen empfiehlt es sich, das Auto zu Hause oder außerhalb der Stadt stehen zu lassen. Während der gesamten zwei Wochen führt die Polizei in und um München vermehrt Alkoholkontrollen durch. Besonders am mittleren Wochenende reisen zahlreiche Italiener mit Camping-Wägen an, was die Parksituation weiter verschärft.

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