Der Eisbach in München: Surfen und Sonnenbaden mitten in der Stadt

Den Sommer in der Landeshauptstadt genießen – Was gibt es Schöneres? In der warmen Jahreshälfte findet man in München und Umgebung viele schöne Plätze und Gewässer zum abkühlen und entspannen.

Der im Herzen der Stadt gelegene Eisbach ist einer davon. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieser einer der kühlsten, aber auch beliebtesten Erholungs- und Freizeitsorte der Stadt. Von der Eisbachbrücke am südlichen Rand bis in den Osten des Englischen Gartens fließt der Bach parallel zur Isar, bevor er etwa 500 Meter unterhalb der John-F.-Kennedy-Brücke wieder zurück in die Isar mündet.

Jahr für Jahr finden sich an der berühmten Eisbachwelle, direkt hinter der Eisbachbrücke, zahlreiche Surfer aus aller Welt ein und zeigen ihr Können. Das eiskalte Isarwasser schießt hinter der Brücke aus einem Tunnel ins Bachbett, nur 40 cm unterhalb befindet sich eine Schwelle, wodurch sich das Wasser zu einer künstlichen Welle auftürmt. Geignet ist das Surfen jedoch nur für trainierte Wellenreiter und ist auch im Hochsommer nur mit Neopren Anzug zu empfehlen. Nach über 35 Jahren „illegalem Surfen“ ist dies seit Juni 2010 nun, wenn auch mit Einschränkungen (auf eigene Gefahr, nur für geübte Surfer und immer nur ein Surfer auf der Eisbachwelle) offiziell erlaubt.

Die von den Wellenreitern heißgeliebte Stromschnelle ist international bekannt und wurde sogar in einem eigenen Dokumentarfilm thematisiert, der die Situation am Eisbach und die Wellenreiter, die zum Teil aus der ganzen Welt anreisen, porträtiert. An einem herrlichen Sommertag genießen zahlreiche Zuschauer das sportliche Treiben.

Seit Juli dieses Jahres gibt es gleich in der Nähe der Welle den kleinen Kiosk „Fräulein Grüneis“. In dem liebevoll eingerichteten, unter Denkmalschutz stehenden Häuschen gibt es ab sofort frischen Kaffee, Kuchen, Brotzeit und unter der Woche wechselnde Mittagsgerichte wie die „Pasta des Tages“ – alles in Bio Qualität.

 

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